RV Dorsten-Talente starten in Gent

Dorsten.. Der Frühling hat auch bei den Dorstener Ruderern Einzug gehalten. Von den langen Distanzen haben sich die Athleten nach der intensiven Vorbereitung im Winter verabschiedet. Ab jetzt müssen sie sich über die offizielle Wettkampf-Distanz von 2000 Metern behaupten – nur die B-Junioren fahren 500 Meter weniger.

In eineinhalb Wochen ist dann zum ersten Mal Ziehung. Dann wird auf dem Fühlinger See in Köln das erste nationale Ranking ermittelt, nach dem die zuständigen Trainer die Boote besetzen, die sich dann in der Saison empfehlen möchten. Ein Grund mehr für die Dorstener Talente, bereits am Wochenende in Gent und Münster eine „Vorbelastung“ zu fahren. „So etwas macht Sinn und bringt natürlich unter Wettkampfbedingungen mehr als im Training. Das ist für Standortbestimmung der einzelnen Athleten sehr wichtig“, sagt RVD-Trainer Uli Wyrwoll.

Der schickt die Müller-Brüder nach Gent. Lukas, der ältere, möchte zur Junioren-WM und wird sich mit Max Johanning im Zweier „ohne“ stellen und anschließend noch mit Malte Jakschik und Johannes Weißenfels, dem schnellsten NRW-Zweier, den Vierer an-testen. Schade nur, dass Lukas Müller auf dem Ergometer die WM-Norm verpasst hat. Hier muss er noch im Laufe der Saison zulegen. Bruder Benedikt freut sich auf internationale Vergleiche in Gent, doch als B-Junior konzentriert er sich danach auf nationale Aufgaben. In Gent startet er im Zweier und Achter.

Jason Osborne hat unterdes-sen auf dem Ergometer einen weiteren Schritt nach vorn gemacht. Er verbesserte sei-nen Rekordwert auf 6:24,6 Minuten – im Hinblick auf die Nominierungskriterien für die Junioren-WM fehlen ihm aber noch einige Sekunden.

Dennoch ist Trainer Aicke Böhm froh, dass bei Jason endlich wieder der Knoten geplatzt ist. In Münster will er den neuen Schwung gleich ins Wasser bringen.

 
 

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