Marius Kusch dringt in die Elite-Klasse vor

Berlin.  Langsam aber sicher peitscht Marius Kusch auf Augenhöhe mit der deutschen Schwimmer-Elite durchs Wasser: Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin stellte der Dattelner über 100 Meter Schmetterling eine neue persönliche Bestzeit auf und holte damit Bronze.

Es war der Abschlusswettbewerb bei der DM. Im Vorlauf über die 100 Meter im Schmetterlings-Stil schwamm Marius Kusch schon das erste Mal persönliche Bestzeit. Die 53,82 Sekunden waren zweitschnellste Zeit und reichten für das prominent besetzte Finale. Kusch schwamm zwischen Philip Heintz und Steffen Deibler, die noch vor Jahresfrist bei den Olympischen Spielen in London für Deutschland schwammen. Davon ließ sich Marius Kusch nicht beeindrucken. Er verbesserte seine eigene Bestzeit noch einmal um sechs Zehntel (53,76 Sek.), landete damit hinter Heintze (2.) und Deibler, der neuen deutschen Rekord schwamm, auf Platz drei. Es war Kuschs erste Einzelmedaille in der offenen Klasse.

Zuvor startete der Dattelner schon erfolgreich mit der Freistilstaffel über 200 Meter. Dieses Rennen entpuppte sich zu einem echten Krimi. Kusch, der durch Trainer Henning Lambertz als Startschwimmer eingesetzt wurde, setzte mit persönlicher Bestzeit in 1:50,89 Minuten sofort ein Zeichen und übergab in Führung liegend an Hillmer. Der wurde aber abgefangen, die Stadtwerke München übernahmen die Führung, verloren sie aber wieder nach 300 Metern. Hajder verteidigte die hauchdünne Führung von 74 Hundertsteln und sicherte den Gold-Erfolg der Staffel.

Marius Kusch ging zudem über 50 Meter Schmetterling an den Start. Hier erreichte er über diese Lage zum ersten Mal das A-Finale. Mit dem späteren vierten Rang überraschte er seinen Trainer und seine Konkurrenten gleichermaßen. Über 200 Meter Schmetterling erreichte Marius Kusch ebenfalls das A-Finale - Platz sieben stand am Ende.

Die Finals über 100 und 200 Meter Schmetterling , die im Rahmen einer Sport-extra-Sendung im ZDF übertragen wurden, gibt’s auf der Internetseite von Marius Kusch noch einmal zum Anschauen.

 
 

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