Lukas Müller in Topform

München.. Trainer Uli Wyrwoll findet es einfach nur grandios, was derzeit Nachwuchsruderer Lukas Müller aufs Wasser zaubert. Sieg im Vorlauf, Sieg im Finale – der NRW-Vierer um den jungen Dorstener ist derzeit das Maß aller Dinge.

In dieser Form sind Lukas Müller, Max Johanning, Malte Jakschik und Johannes Wießenfeld eindeutig die Favoriten bei der Ende Juni in Brandenburg stattfindenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Auch international bestand der Vierer „ohne“ auf der Olympia-Regattabahn in München seine Prüfung. Im Vorlauf führte die Crew bereits zur 1000-Meter-Marke souverän das Feld mit drei Bootslängen Vorsprung an. Dann kamen die Spanier angeflogen, wurden aber auf den letzten Metern von den Deutschen noch gestoppt. Nachmittags im Finale lagen Müller und Co. erst zurück, rollten aber das Feld mutig von hinten auf. Einziger Wermutstropfen: Nach dem Vorlaufsieg im Achter verlief das Finale nicht ganz wunschgemäß. Die Crew blieb in den Startblöcken regelrecht hängen. Der Rückstand war zu groß, um im weiteren Streckenverlauf noch einmal die führenden Teams zu gefährden. Unterm Strich aber ein gelungenes Regatta-Wochenende für Lukas Müller in München, der mit Max Johanning jetzt wieder in den Zweier steigt, um sich in vier Wochen in der nationalen Rangliste zu behaupten.

Charlotte Reinhardt konnte mit Charlotte Siering (Recklinghausen) noch nicht die Fahrt aufnehmen, die sich das Duo vorstellt. „Charlotte war auch im Trainingslager krank“, sagte RVD-Trainer Uli Wyrwoll: „Uns fehlen noch eindeutig die gemeinsamen Trainingskilometer.“ So wurde es im Zweier „ohne“ nur Platz vier im Vorlauf und auch anschließend im B-Finale. Doch Wyrwoll ist sich sicher, dass das Duo mit jeder Trainingseinheit schneller wird. In zwei Wochen in Köln steht jedenfalls wieder der Zweier im Fokus. Im Achter machten Reinhardt/Siering dagegen schon einen großen Schritt nach vorn. Platz zwei fühlte sich schon gut an. Auch da gibt es noch Steigerungspotenzial.

Bei der Internationalen Regatta in Essen belegte Tim Knifka im Männer-B-Achter Samstag den zweiten Platz. Sonntag wurde es nur Rang fünf.

 

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