Jugend gezielt fördern

Niemals geht man so ganz, sang einst Trude Herr. Eine Aussage, die auf Bill Paterno zutrifft: Zwar ist der US-Amerikaner Ende Januar als Trainer der Zweitliga-Basketballer von Citybasket beurlaubt worden, sein Engagement endete damit nicht und geht in der Saison 2013/14 weiter.

Recklinghausen.. "Wir haben den Vertrag mit Bill Paterno verlängert", verkündet Trainersprecher Pit Lüschper. Der Coach wird Citybaskets U18-Junioren in der Regionalliga und die Metropol Baskets Ruhr in der U19-Bundesliga - mit möglichst vielen Recklinhäusern - trainieren.

Ziel ist es, den Nachwuchs gezielt zu fördern, um ihm den Sprung zu den Senioren zu erleichtern. Der stellvertretende Vorsitzende Georg Kleine weiß nur zu gut: "Es ist ein sehr großer Schritt." Manchmal ein zu großer. "Es kommen nicht genügend Spieler im Leistungsbereich an", bedauert Lüschper. Citybasket will diesem Trend aktiv entgegensteuern.

Denn die Konkurrenz, etwa durch das Essener Basketball-Internat, ist so groß, dass die Recklinghäuser einige Abwanderungen beklagen. Betroffen ist vor allem der Jungenbereich. Gerade in den Trainerbereich wird Citybasket daher investieren, um die vielen Jugendlichen individuell fördern zu können.

Genau diese Arbeit reizt Bill Paterno. Neuland betritt der Coach damit nicht. Erfahrungen im Jugendtraining sammelte er bereits in Italien, Österreich und Luxemburg. Daher weiß er, dass die Arbeit mit Junioren "zu 100 Prozent anders" als bei den Senioren ist. Der große Vorteil sei es, "mehr Zeit für die Jugendlichen" zu haben, berichtet Paterno. Und Geduld, sagt der US-Amerikaner, hat er...

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