Große Euphorie vor dem Derby

Dorsten.. Mit Siegen haben sich Dorstens Westfalenligisten für das anstehende Derby eingestimmt. Der Dorstener TC besiegte am Donnerstag den TC Rödinghausen mit 9:0, der TV Feldmark landete gegen den TC Brackwede den zweiten Saisonsieg (6:3). Am Sonntag treffen beide Clubs an der Wilhelm-Norres-Straße aufeinander (10 Uhr).

Der DTC untermauerte im Heimspiel gegen Rödinghausen eindrucksvoll seine Ambitionen. Der Spitzenreiter fegte seinen Gegner mit 9:0 vom Platz und darf in seinem Jubiläumsjahr vom Aufstieg in die Regionalliga träumen. In den Einzeln setzte sich Kim Möllers mit 7:5 und 6:3 gegen Kolja van Lück durch. Patrick Ganet ließ dem Litauer Darius Adomonis (6:2, 6:2) keine Siegchance. Eindeutig waren auch die Siege von Ralf Wilmink (6:1, 6:1), Kapitän Marcel Schröder (6:1, 6:0) und Florian Schlücker (6:1, 6:0). Lediglich Bernhard Breloer musste einen Satz abgeben (6:3, 4:6, 6:3). Damit waren die Würfel schon vor den Doppeln gefallen. Möllers/Wilmink und Schröder/Schlücker erhöhten auf 8:0, das dritte Doppel musste Rödinghausen wegen einer Verletzung abschenken. Kapitän Schröder war mit der Leistung zufrieden und richtet den Blick auf den Sonntag: „Die Saison fängt mit dem Derby erst richtig an. Jetzt kommen die anspruchsvollen Spiele.“

Rechtzeitig vor dem Lokalduell ist auch der TV Feldmark in Fahrt gekommen. Das Team von André Alber kam am Donnerstag im Heimspiel gegen den TC Brackwede zu einem 6:3-Erfolg. Lennart Zynga, Mihail Stoian, Jannik Brozio und Christian Hoffmann landeten Zwei-Satz-Siege, in den Doppeln gewannen Stoian/Brozio und Zynga/Wessel ebenfalls ungefährdet. Der erste Einsatz des Spaniers Jaume Santo-Valdivieso zahlte sich für die Feldmärker aus. Der 29-Jährige unterlag zwar sowohl im Einzel als auch im Doppel an der Seite von Christian Hoffmann, offerierte dem TVF aber taktische Umstellungen. „Das ist voll aufgegangen“, kommentierte André Albert. Der Klassenerhalt ist nach dem zweiten Saisonsieg nun in greifbare Nähe gerückt. „Der Druck ist jetzt erst einmal weg“, so Albert. Sein Team könne sich nun auf ein heißes Derby freuen, in dem der Gegner zwar klarer Favorit sei, in dem sich der TV Feldmark aber auch nicht zu verstecken brauche.

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