Ein Wunsch bleibt unerfüllt

Solche Spiele würden Stefan Fork und Markus Fricke gern häufiger verfolgen. Im Kreisliga-Derby gegen den SV Westerholt konnten sich die beiden Trainer der A-Jugend-Handballer der PSV entspannt zurücklehnen. Ihre Schützlingen dominierten die Partie nach Belieben und starteten letztlich mit einem 36:20 (21:14)-Kantersieg ins neue Jahr.

Recklinghausen.. Anlaufschwierigkeiten hatte der Tabellenvierte diesmal keine, wie Stefan Fork zufrieden feststellte. Dennoch gelang es den Gästen die Anfangsphase ausgeglichene zu gestalten und beim 10:9 gar einmal in Führung zu gehen.

Eine Auszeit verfehlte bei den Gastgebern ihre Wirkung nicht. Die PSV-Abwehr ging konzentriert zu Werke und startete nach Balleroberung einige Tempogegenstöße, bei denen Westerholts Torhüter Julian Langer auf verlorenem Posten stand. Florian Kemper, der Mitte der ersten Halbzeit Robin Knieper zwischen den Pfosten des PSV-Tore ablöste, entschäfte etliche Chancen der Gäste, sodass zur Pause eine beruhigende 21:14-Führung zu Buche stand.

Trotz des deutlichen Vorsprunges ließen die Recklinghäuser Handballer nach Wiederanpfiff die Zügel nicht schliefen und setzten sich weiter ab - 29:17 (45.). Bevor Lennard Normann die 30-Tore-Marke knackte, hatte die PSV einige Bälle neben oder an den Pfosten des Westerholter Tores gesetzt. "Da haben wir ein wenig Larifari gespielt", merkt Stefan Fork an.

Der Recklinghäuser Torhunger war damit nicht gestillt. Der Wunsch der Zuschauer, nun noch 40 Tore zu schaffen, erfüllte sich nicht.

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