Der Flugtag wird stattfinden

Schnappschuss vom letzten Flugtag 2011: Jürgen Salamon in seiner gelben T6 donnert mit Jürgen Kraus über den Dorstener Platz.
Schnappschuss vom letzten Flugtag 2011: Jürgen Salamon in seiner gelben T6 donnert mit Jürgen Kraus über den Dorstener Platz.
Foto: Jo Gernoth

Dorsten..  Zwei große Sportveranstaltungen gibt es in der Lippestadt: bei Allen hatte Jürgen Salamon die Rolle des Sponsors inne. Gahlen 2013 wird von der Köpper-Gruppe unterstützt und die Segelflieger haben Anfang der Woche beschlossen, dass der Großflugtag am 7. und 8. September stattfinden wird.

„Auch wenn mit Jürgen unser eindrucksvollster Akteur nicht mehr lebt: der Flugtag wird stattfinden. Das sind wir unserem Präsidenten schuldig und alle Beteiligten wissen, dass Jürgen Salamon auch ganz erheblich die Organisation des über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Flugtages geprägt hat“, sagt Heinz Kleine Vossbeck, der als Berater mit dem Erfahrungsschatz aus mehr als 20 Airshows Gewehr bei Fuß steht. Dabei überlegen die Flieger derzeit, wie der Flugtag, den Jürgen Salamon immer als das wichtigste Instrument der Öffentlichkeitsarbeit des Luftsportvereins eingestuft hat, in Zukunft aussehen wird.

„Wir sind dabei, zu prüfen, wie wir den Namen des Flugtages mit der Person Jürgen Salamon verbinden können. Die Überlegungen gehen in Richtung eines Fly-Inns oder die Umbenennung der gesamten Airshow. „Da sind schon einige gute Ideen von unseren Jugendlichen genannt worden. Natürlich müssen wir bei solchen Überlegungen die Familie Salamon mit einbinden. Deshalb sind wir derzeit da aus sicher nachvollziehbaren Gründen sehr zurückhaltend, denn wir können uns sehr gut vorstellen, dass es da zunächst wichtigere Dinge in der Familie zu erledigen gibt“, sagt Herbert Vogel, zweiter Vorsitzender des Luftsportvereins. Allerdings haben die Verantwortlichen des Organisationskomitees schon damit begonnen, interessante Flugzeuge zu ermitteln und mit den Eignern Kontakt aufzunehmen. „Wir werden sicherlich auch ganz neue Gesichter sehen. Vielleicht gelingt es uns ja, ein T6-Fly-Inn auf den Weg zu bringen. Die dicke Milchflasche mit dem riesigen Sternmotor war Jürgens Lieblingsflugzeug und wenn ein Fly-In dieser Kraftpakete seinen Namen tragen würde, dann wäre das ganz toll. Wir arbeiten daran“, sagt Herbert Vogel. Den gesamten Part der recht umfangreichen Genehmigungen, die von der Stadt Dorsten und dem Regierungspräsidenten in Münster erteilt werden, erledigt Berthold Strunz, Geschäftsführer der Flieger.

Der Flugtag wird nie mehr so sein, wie er in der Vergangenheit mit Jürgen Salamon war, aber er wird den Traum vom Fliegen, der stets für den Flieger aus Leidenschaft Realität war, wieder einem breiten Publikum vermittelt werden.

 
 

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