Charlotte Reinhardt rudert ins WM-Finale

Charlotte Reinhardt (3.v.l.)
Charlotte Reinhardt (3.v.l.)
Foto: Detlev Seyb

Ottensheim..  Charlotte Reinhardt steht bei den U23-Weltmeisterschaften im österreichischen Ottensheim im Finale des Frauen-Achters. Gestern legte die Crew um Schlagfrau Marisa Staelberg einen tollen Hoffnungslauf hin und zog als Sieger in den Lauf der besten Sechs am Sonntag ein. In dieser Form stehen die Chancen auf eine Medaille gut.

In einem dahinter sehr engen Feld folgten Kanada, die Niederlande und Australien ebenfalls in das Finale. Alle kamen innerhalb einer Sekunde ins Ziel, während der deutsche Achter einen komfortablen Vorsprung von 2,5 Sekunden herausruderte. „Es hat mich sehr gefreut. Vor allem, weil es am Ende so deutlich war“, lobte Nachwuchs-Bundestrainerin Brigitte Bielig den Auftritt der deutschen Frauen, die die Hälfte der Strecke an dritter Position lagen. Die Niederländerinnen übernahmen die Führunsgarbeit vor Australien. Dann aber bliesen die Ruderinnen von Trainer Werner Nowak zum Angriff, übersprinteten die Niederländerinnen und bestimmten die Schlagzahl. „Es geht ja nicht nur um eine gute Leistung in solch einem Rennen. Es geht ja auch daraum, dass man Dominanz zeigt, dem Gegner vor dem Finale aufzeigt, dass man besser ist“, so Bielig.

Überhaupt freut die Nachwuchs-Bundestrainerin, dass sich Charlotte Reinhardt und ihre Mitstreiterinnen nach einem guten Vorlauf gegen sehr starke Favoritinnen aus den USA jetzt gesteigert haben. „Es zeigt, dass wir vom Aufbau richtig liegen.“ Demnach soll es am Sonntag einen weiteren Schub geben. Favorit dürfte Titelverteidiger USA sein, doch dahinter scheint alles offen. Die Britinnen als zweiter Vorlaufsieger waren im Zeitvergleich auf einer Linie mit dem deutschen Boot. Die Niederländerinnen sind im Achter immer für eine Überraschung gut und haben dies auch 1000 Meter lang angedeutet.

Zwei weitere Dorstener sind heute im Laufe des Vormittags in den Halbfinals an der Reihe. Timo Piontek startet mit dem Berliner Stephan Riemekasten im Männer-Doppelzweier und Jason Osborne mit dem Mainzer Moritz Moos im Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier. Beide Dorstener hatten mit ihren Partnern in den Vorläufen Bestzeiten vorgelegt, so dass jeder davon ausgeht, dass sie in den Halbfinals ihre Aufgaben mit Bravour lösen.

 
 

EURE FAVORITEN

So schützt du deinen Hund vor der Sommerhitze

Heiße Sommer-Temperaturen sind für deinen Hund gefährlich. Deshalb solltest du diese Regeln beachten.
Di, 03.07.2018, 18.50 Uhr

Heiße Sommer-Temperaturen sind für deinen Hund gefährlich. Deshalb solltest du diese Regeln beachten.

Beschreibung anzeigen