Bilanzwerte leiden unter dem Wetter

Der Dorstener Luftsportverein zieht Bilanz. Das Jahr 2011 hätte besser laufen können. Das Wetter machte den Fliegern einen Strich durch die Rechnung. Dennoch schließt Vereinspräsident Jürgen Salamon mit einem zufriedenen Fazit.

Dorsten.. Die Segelflugsaison 2011 ist Geschichte. Die weißen Vögel haben ihren Platz am Himmel über Dorsten mit dem in der Werkstatt am Dorstener Flugplatz getauscht und im Rahmen des traditionellen Abflugfestes war es an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen.

„Das Wetter hat uns im Stich gelassen und wir haben deutlich weniger Streckenflüge als im Jahr 2010 absolvieren können“, sagte Vereinspräsident Jürgen Salamon, der immerhin noch auf stolze 26 929 Kilometer Flug ohne Motor der Dorstener Mannschaft verweisen konnte. Mit dieser Leistung rangiert der Verein immerhin auf dem 18. Platz von 125 gemeldeten Vereinen in der NRW-Rangliste. Den Pokal für die beste Einzelleistung sicherte sich wieder einmal Nic Rass, der mit 3905 Kilometern vor dem Grandseigneur der Dorstener Flieger, Dieter Gertzmann, rangiert. Gertzmann zog auf 2702 Kilometern seine Bahn am Himmel. Nach mehr als drei Jahrzehnten Fluglehrerdienst gab das 73-jährige Urgestein der Flieger bekannt, dass er auf dieser Position Platz für jüngere Piloten machen wird. Den dritten Rang belegte Roland Fürst mit 2493 Kilometern. Erfreulich: Auch der Nachwuchs frönt mit Leidenschaft dem Streckensegelflug.

„Es beruhigt mich, wenn ich die zahlreichen Nachwuchsflieger sehe, die sich auch bei unserem Flugtag erheblich engagiert haben. Da brauche ich mir um die Zukunft des Vereins so große Sorgen nicht zu machen“, sagte Jürgen Salamon, als er den Nachwuchsfliegern ihre Flugabzeichen an das Revers heften konnte. Alice Michaeli, Christoph Karolak, Thomas Schulte und Tim Eckelhoff schafften die A-Prüfung. Hendrik Powierski und Miriam Geldermann schafften die B-Prüfung. Rainer Dinges, Rik-Jan Breier und Hendrik Berkel absolvierten die Flüge zur C-Prüfung.

Jürgen Salamon unterstrich noch einmal die Wichtigkeit der Flugtage und dankte in diesem Zusammenhang besonders bei Veranstaltungsleiter Berthold Strunz. Die perfekte Organisation eines eingespielten Teams ließ den Flugtag 2011 trotz des schlechten Wetters zum Erfolg geraten. „Ohne Flugtag geht es nicht. Wir brauchen ihn als Plattform zur Darstellung unseres Sports und als Einnahmequelle. Denn allein mit unseren scharf kalkulierten Beiträgen ist der Verein nicht zu finanzieren“, so Salamon.

 
 

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