Bedingungen verbessern

Wo drückt der Schuh? Dieser Frage sind Mathias Richter, Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Recklinghausen, und Christoph Drozda, der die FDP im Sportausschuss vertritt, nachgegangen: Sie luden Vertreter einiger Fußballvereine in das Vereinsheim der SG Hillen ein und erörterten im Beisein von Bürgermeister Christoph Tesche, auf welchen Anlagen ein besonderer Investitionsbedarf herrscht.

Recklinghausen. "Gute Bedingungen für den Sport" wollen die Politiker schaffen. Die Koalition aus CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen hat bereits einen Antrag in den Rat eingebracht. Dieser soll die Verwaltung unter anderem damit beauftragen, den baulichen Zustand und die Sanierungsnotwenigkeit auf Recklinghäuser Sportstätten zu erfassen. Da viele Anlagen in den siebziger Jahren entstanden, sei der Handlungsbedarf groß, so Richter.

Die FDP-Politiker setzten sich daher mit Vertretern des FC/JS Hillerheide, 1. FC Preußen Hochlarmark, SV Herta 23, SV Hochlar 28, der Spvgg. 95/08, Spvgg. Blau-Weiß Post, SG Hillen, Sportfreunde Stuckenbusch und ETG zusammen. Gemeinsam diskutierten sie intensiv über den Modernisierungsbedarf auf den jeweiligen Anlagen.

Bürgermeister Christoph Tesche versprach, die Initiative der FDP zu unterstützen: Demnach soll in den nächsten Jahren mindestens alle zwei Jahre ein Kunstrasenplatz errichtet werden. Zudem wird das bereits bestehende Programm bis 2021 nochmals ohne Eigenbeteiligung der Vereine um jährlich 100 000 Euro verstärkt. "Unsere Fußballvereine brauchen einen Investitionsschub und Verbesserungen bei Flutlichtanlagen, Umkleidekabinen, Heizungssystemen und in einigen Vereinen auch Unterstützung bei der Instandhaltung oder Erneuerung der alten Tennenplätze, die teilweise nicht mehr in der Lage sind, geringste Regenmengen aufzunehmen", zählt Mathias Richter auf.

Im Februar nächsten Jahres wird es wieder einen "runden Tisch" geben. Bis dahin sollen alle Vereine ihre wichtigsten Investitionsbedarfe ermitteln und in ihren Vorständen besprechen. Es zeichnet sich bereits ab, dass sich vor allem bei der Erneuerung der Flutlichtanlagen ein besonderer Handlungsbedarf besteht.
"Mit dieser Initiative für den Sport wollen wir die damit verbundenen Chancen mit den Vereinen nutzen, um die Bedingungen für den Sport in Recklinghausen tatsächlich deutlich zu verbessern", betont Christoph Drozda.