Auf Toplak warten satte 8000 Höhenmeter

Bei einem der härtesten Bergläufen Europas - dem BUFF Epic Run in den Pyrenäen über 105 Kilometer - geht auch ein Hertener an den Start: Fred Toplak.

Herten.. Der Hertener Extremsportler Fred Toplak ist nach einem Wadenbeinbruch erst kürzlich wieder ins volle Training eingestiegen, hat zuletzt beim "Runtastik" über 16,29 Kilometer aber schon die Form getestet. "Gesund ankommen", ist in den Pyrenäen das vorrangige Ziel für den 56-jährigen Extremläufer aus Transvaal. "Beim Lauf muss ich wohl schwierige Entscheidungen treffen und große Aufgaben lösen. Die aktuelle Situation erfordert manchmal eine neue Strategie."

Am 9. Mai hatte sich Fred Toplak beim Landschaftslauf über 73 km auf dem Rennsteig in Thüringen einen Wadenbeinbruch (Ermüdungsbruch) bei Kilometer acht zugezogen. Trotz Schmerzen gab er nicht auf, wechselte nur vom Laufen ins Gehen die restlichen 50 km und finishte nach etwas mehr als zehn Stunden. Nach dem 9. Mai hat Fred Toplak alle Extremläufe aus gesundheitlichen Gründen abgesagt, und sich auf den Heilungsprozess konzentriert.

Beim "Epic Run" geht es bei 1 091 m sogleich hoch bis auf 2 500. Es folgt weiteres bergauf, bergab, ehe es nach 70 Kilometern von 1 500 m hinauf geht bis auf den höchsten Punkt von 2 719 Metern. Beim Rest bis 105 km sind die Auf- und Abstiege dann nicht mehr ganz so extrem. Nur 150 Läufer dürfen bei diesem exklusiven weltweit bekannten "BUFF Epic Run" starten am 11. Juli um 6.00 Uhr. Die maximale Laufzeit beträgt 31 Stunden. Gelaufen wird im landschaftlich prachtvollen Aigüestortes i Estany de Sant Maurici Nationalpark in Spanien. 8 000 Höhenmeter sind in den Bergen zu überwinden.


Direkt verfolgen können Sie die extremsten Läufe des 56-jährigen Herteners Fred Toplak auf Facebook/fredtoplak - oder auch im Internet unter www.toplak.de

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