Zweite Niederlage für die HSG

Karsten Mühlenhaupt (HSG Velbert-Heiligenhaus).
Karsten Mühlenhaupt (HSG Velbert-Heiligenhaus).
Foto: WAZ FotoPool

Velbert..  Es war der zweite Spieltag in der Handball-Verbandsliga für die HSG Velbert/Heiligenhaus. Mit einer klaren Niederlage war das Team von Neu-Trainer Karsten Buchholz in der vergangenen Woche gestartet. Im ersten Heimspiel gab es gegen den Kettwiger TV dann die zweite Niederlage: 28:33 (11:16). Trotzdem war Buchholz nicht ganz unzufrieden. „Nach diesem Spiel muss man sich über zwei verlorene Punkte ärgern, aber auch sehen, welche Fortschritte die Mannschaft nach der Niederlage in Lintorf gemacht hat.“

Bis zum 7:7 war das Spiel noch vollkommen offen. Eine laut Buchholz „Unzahl technischer Fehler mit mangelnder Konzentration bedingte den großen Vorsprung der Gäste zur Halbzeit. Dennoch war bereits in der ersten Halbzeit zu sehen, dass unser Abwehrspiel deutlich besser war.“ Ein ums andere Mal konnte so auch Robin Wiebusch im Tor durch das gute Zusammenspiel mit seinen Vorderleuten glänzen, die die Kettwiger Schützen in ungünstige Wurfsituationen zwangen. Die vielen individuellen Fehler im Aufbauspiel und im Abschluss ab Mitte der ersten Halbzeit brachten aber dann noch einige Angriffe, die die Kettwiger in der ersten und zweiten Welle abschließen konnten.

Buchholz: „Der Halbzeitrückstand war somit gerechtfertigt, die Fehler haben wir in der Pause klar analysiert. Wir haben Lösungsmöglichkeiten angesprochen. Dass die Mannschaft nach dem Seitenwechsel die Halbzeitansprache beherzigte und eine tolle Moral bewies, zeigte ein furioser Lauf vom 11:17 zur 23:20-Fürhung.“

Dario Musacchio fand im Tor gleich ins Spiel und brachte mit einigen Paraden und guten Gegenstoßpässen Marc Pagalies richtig ins Rollen. Für den jungen Zugang gelangen zwölf Tore. Leider fehlte der Mannschaft dann in der entscheidenden Phase die Konstanz, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Mit Jens Flemming brachten die Kettwiger den Matchwinner im zweiten Durchgang ins Spiel. Seine sechs Tore, die er vor allem in den letzten 15 Minuten erzielte, sorgten für die erneute Wende im Spiel. Hinzu kam, dass Dennis Herden bereits in der 40. Minute die dritte Zwei-Minute-Strafe bekam und somit für den Rest des Spiels fehlte. Nach dem 25:25 konnten die Kettwiger sich Ende wieder Stück für Stück absetzen.

„Natürlich hätten wir gerne die Punkte in Velbert behalten und das wäre auch kein unverdientes Ergebnis gewesen“, sagte Buchholz. „Aber wir müssen jetzt weiter nach vorne schauen und das Positive aus diesem Spiel mitnehmen. Als nächster Gegner wartet Unitas Haan als einer der Topfavoriten auf den Aufstieg, so dass wir dort als absoluter Außenseiter antreten. Wir müssen dieses Spiel nutzen, um weiter die Fehler zu korrigieren und unsere Stärken deutlicher zum Tragen zu bringen. Die Mannschaft hat gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt, weiß aber auch, dass noch viel Arbeit wartet, bevor der Klassenerhalt erreicht werden kann.“

HSG Velbert/Heiligenhaus -
Kettwiger TV 28:33

HSG Velbert/Heiligenhaus: Wiebusch (1-30), Musacchio (31-60) – Pagalies (12), Mühlenhaupt, Schmitz (je 4), Herden (3), Markowicz, Görgen (je 2), Malagic (1), Franke, Nemitz, Wille, Hahne und Wichelhaus

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