Zeitstrafen stoppen die Aufholjagd der HSG

Der Kampfgeist der HSG nach der Pause blieb unbelohnt
Der Kampfgeist der HSG nach der Pause blieb unbelohnt
Foto: WAZ FotoPool
Landesliga-Damen verlieren gegen den Favoriten SG Überruhr mit 14:20.

Velbert.. HSG Velbert/Heiligenhaus -
SG Überruhr III 14:20 (3:12)

HSG-Damen: Schwarz, Eickenberg; Schulz, Kowalzick 7, Liedloff 4, Berenwinkel, Roj, Dormagen 2, Klem, Kranz 1,
Spielfilm im 10 Minuten-Takt: 3:3 - 3:6 - 3:9 - 8:13 - 14:17 - 14:20

Nicht gerade mit Aufbaugegnern gesegnet sind derzeit die Damen der HSG Velbert/Heiligenhaus in der Handball-Landesliga. Nachdem sie in der Vorwoche ein deutliche Niederlage bei Spitzenreiter Werden/Phoenix Essen hatten hinnehmen müssen, stand nun die Partie gegen den Tabellenzweiten SG Überruhr III auf dem Plan — da waren die Chancen auf eine Wiedergutmachung auch nicht besonders hoch, was sich dann auf dem Parkett bestätigte. Bereits zur Pause gerieten die HSG-Damen so deutlich in Rückstand, dass die Niederlage nicht mehr abzuwenden war. Sie blieb aber schließlich mit 14:20 (3:12) im Rahmen. Vor einer Woche hatte es noch an der Essener Raumerstraße eine Pleite mit elf Toren Unterschied gegeben.

In den ersten zehn Minuten der Partie gegen Überruhr im Velberter Sportzentrum lief noch alles nach Plan. Es stand 3:3 und die Gastgeberinnen schienen ganz gut im Spiel zu sein. Doch es folgten 20 Minuten, in denen die Gäste aus dem Essener Süden der HSG keine Chance ließen und ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Beim Team von Trainer Axel Spitzer klappte dagegen immer weniger. Technische Fehler, Ballverluste oder Fehlwürfe spielten den Essenerinnen in die Karten. Zur Pause hatte Überruhr bereits neun Tore Vorsprung.

Nach Wiederanpfiff wollten es die die HSG-Damen aber noch einmal wissen. Sie nahmen wieder mehr Fahrt auf und kamen in der 47. Minute immerhin bis auf 13:16 heran. Allerdings wurde dieser Trend durch einige Zeitstrafen gestoppt und die Essenerinnen brachten die Partie recht sicher nach Hause.

„Gegen den Tabellenzweiten kann man verlieren, doch wir hatten vor der Pause zu viele technische Fehler“, so Trainer Axel Spitzer. „Bemerkenswert war die Aufholjagd nach dem Wechsel. Die knappe Personallage wird sich hoffentlich im neuen Jahr bessern.“

Zuvor steht aber noch eine wichtige Partie im ausklingenden Jahr auf dem Plan. Denn am kommenden Mittwoch, 18. Dezember, empfangen die Damen der HSG Velbert/Heiligenhaus in einem Spiel des HVN-Pokals den Drittligisten TV Beyeröhde. Klar: Die Gastgeberinnen stehen schon wieder einem übermächtigen Gegner gegenüber. Doch solch eine Partie ist sicher ein Höhepunkt der Saison. Anpfiff ist um 20:15 Uhr in der Sporthalle Birth in Velbert.

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