Velberter SG vergrößert Vorsprung auf die Konkurrenz

War oft schneller als ihre Gegenspielerinnen: Aufbau Anna Skotz (weißes Trikot, Nummer 4).
War oft schneller als ihre Gegenspielerinnen: Aufbau Anna Skotz (weißes Trikot, Nummer 4).
Foto: WAZ FotoPool
Die Basketball-Damen der Velberter SG gewinnen auch gegen die drittplatzierte SG Bensberg/Herkenrath und baut so vor der Karnevalspause den Vorsprung auf die Verfolger aus.

Velbert.. Velberter SG -
SG Bensberg/Herkenrath II 63:59

VSG Baskets: Skotz (5), Stojcevska, Asser (7), Kögler (15), Greshake (15), Herzinger (12), Venghaus, Bogs (4), Rohleder (5), Schlüter

In der Fußball-Bundesliga scheint der Kampf um Platz eins und zwei längst entschieden. Der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg ziehen dort einsam ihre Kreise, die Konkurrenz knubbelt sich auf den Plätzen dahinter. Ganz ähnlich sieht es derzeit auch in der Basketball-Oberliga Gruppe 1 bei den Damen aus: Da liegen in trauter Zweisamkeit die Velberter SG und BBZ Opladen 3 auf Platz eins, beide mit nur einer Niederlage auf dem Konto. Dahinter klafft eine große Lücke, dann kommen die Verfolger aus Bensberg und Bonn, jeweils mit bereits fünf verlorenen Partien.

Kaum traininert während der Woche

Zumindest einer der Verfolger, die SG Bensberg/Herkenrath II, hatte vor dem Spieltag noch gehofft, den Abstand auf das Spitzenduo zu verkleinern. Doch nach vierzig Minuten hieß der Sieger mal wieder Velbert. Auch wenn es ein umkämpftes Spiel war, hatten die Gastgeberinnen doch während der Woche kaum vernünftig trainieren können, da die halbe Mannschaft erkältet im Bett gelegen hatte.

Doch die VSG Baskets begannen stark, wollten die Vorgabe ihres Coaches Valentino Jovanovik umsetzen. Der sah sein Team vor allem unter dem Korb im Vorteil und wollte daher die längenmäßige Überlegenheit ausnutzen. Und so kam es auch: Friederike Kögler lieferte eine bärenstarke Vorstellung ab, dazu zeigte Anna Skotz, dass sie zu den schnellsten Aufbauspielerinnen der Liga gehört. Der VSG-Youngster ließ ein ums andere Mal die Gegenspielerinnen alt aussehen und konnte dann ihre Mitspielerin gut in Szene setzen. So auch Becci Herzinger, die mit zwei erfolgreichen Dreipunktwürfen mit dafür sorgte, dass die VSG mit einer Führung das erste Viertel beendete.

Doch Bensberg erwies sich wie immer als harte Nuss und spielte diszipliniert und engagiert weiter. In der Defensive störten die jungen Gästespielerinnen den Aufbau der Velberterinnen nun früher und klauten immer wieder den Ball. Da zudem die Trefferquote auf Seiten der Gäste richtig gut war, holten die nicht nur auf, sondern holten sich noch vor dem Pausentee die Führung. Nach der Pause allerdings fand die VSG zu ihrem Spiel zurück, auch Hannah Greshake setzte nun Akzente unter dem gegnerischen Korb. Am Ende setzte sich die VSG knapp aber durchaus verdient durch und kann jetzt erst einmal durchschnaufen: Am kommenden Wochenende ist karnevalsfrei.

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