Stürmers Vorliebe für Metall

Tim Bertram
Der Niederbergische HC arbeitete den Unterschied zwischen Spitzenreiter und Schlusslicht nicht immer überzeugend heraus: Detlev Kreimeier WAZ FotoPool
Der Niederbergische HC arbeitete den Unterschied zwischen Spitzenreiter und Schlusslicht nicht immer überzeugend heraus: Detlev Kreimeier WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool
NHC-Damen treffen zu oft das Torgestänge und siegen in wenig mitreißender Manier

Mettmann-Sport II -
Niederbergischer HC 9:20 (6:7)

NHC: Lider, Illigen – Kluge, Jo. Küppers, Ju. Küppers, Korzer, K. Röwer, Schmitz, Krug, Jung, Vom Sondern, Edelkamp, Ackermann, Stürmer.

In der Handball-Landesliga der Damen stand sich Ligaprimus Niederbergischer HC beim Tabellenletzten Mettmann-Sport II lange selbst im Weg. Letztendlich sprang jedoch ein ungefährdeter Sieg heraus.

Die Mannschaft von Trainer Tim Isenburg hatte sich vor der Partie vorgenommen, eine Duftmarke für die Konkurrenz zu hinterlassen. Eine Duftmarke hinterließen aber zunächst nur die Würfe an das Aluminium des Mettmanner Tores. Vor allem Leistungsträgerin Saskia Stürmer schien mit zunehmender Spieldauer an Pfosten und Latte der unterlegenen Gastgeber zu verzweifeln.

Doch auch die übrigen Spielerinnen des NHC hatten nicht ihren besten Tag erwischt und so gestaltete sich das Halbzeitergebnis mit 7:6 aus Sicht der Gäste weitaus knapper als erhofft, was Trainer Tim Isenburg als „katastrophal“ wertete.

Die ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs konnte der aufgebrachte Coach der Blau-Gelben etwas beruhigter verfolgen. Seine Damen zogen standesgemäß auf 16:6 davon. Letztendlich konnte der Niederbergische HC, nur stellenweise überzeugend mit 20:9 gegen das punktlose Schlusslicht aus Mettmann gewinnen.

Die Konkurrenz strauchelt währenddessen weiter. Der TV Beyeröhde III ist nach einem Sieg gegen Friesen Wuppertal bereits der dritte Zweitplatzierte innerhalb von vier Spieltagen. Der NHC hat damit drei Punkte Vorsprung auf den TVB. Tim Isenburg: „Langsam wird mir diese Liga unheimlich.“