SSVg Velbert legt Start nach Maß hin

Dimitrios Pappas (li.) und Kapitän Marius Schultens nehmen sich den HombergerJura Adolf vor. Die SSVg-Abwehr stand abgesehen von der Schlussphase sehr sicher.
Dimitrios Pappas (li.) und Kapitän Marius Schultens nehmen sich den HombergerJura Adolf vor. Die SSVg-Abwehr stand abgesehen von der Schlussphase sehr sicher.
Foto: WAZ FotoPool
Die SSVg Velbert gewinnt das schwere Auswärtsspiel am ersten Spieltag beim VfB Homberg mit 2:1. Dabei zeigt der Ex-Regionalligist abgesehen von der Schlussphase eine starke Leistung. Dimitrios Pappas und Hüzeyfe Dogan erzielen die Tore.

Duisburg.. VfB Homberg -
SSVg Velbert 1:2 (0:1)

SSVg: SSVg: Sprenger - Pappas, Schultens, Andersen Mondello (89. Raudino) - Zent, Zander (66. Ike) - Tumanan, Schlösser, Hagemann - Schmidt (44. Dogan).

Tore: 0:1 Pappas (23. Foulelfmeter), 0:2 Dogan (60.), 1:2 (Kowalski). - Schiedsrichter: Fischedick. - Zuschauer: 500

Einen hervorragenden Saisoneinstand feierte die SSVg Velbert. Am ersten Spieltag der Oberliga Niederrhein holten die Niederberger gleich den ersten Sieg — und den auch noch auf des Gegners Platz. Mit 2:1 (1:0) setzte sich das Team von André Pawlak im PCC-Stadion beim VfB Homberg durch.

„Verdientermaßen“, wie der SSVg-Trainer betonte. Denn seine Mannschaft habe die größere Anzahl der Chancen besessen und das Spiel auch lange bestimmt. „Nur in der Schlussphase haben wir es selbst spannend gemacht. Das war unnötig, denn wir hatten zuvor genug Möglichkeiten, alles klar zu machen.“ Ansonsten war er mit seinem Team sehr zufrieden. Es habe umgesetzt, was Trainerstab und Spieler besprochen hatten. Zeitweise kam dabei sehr ansehnlicher Fußball heraus, mitunter wurde im Sinne der Zweckmäßigkeit darauf verzichtet.

Mit der Erkenschwick-Elf

„Bei den schwierigen Wetterverhältnisse müssen auch mal einfache Lösungen her“, meinte Pawlak, der wie erwartet auf die Startelf des letzten Testspiels gegen Erkenschwick gesetzt hatte. Es gab nur eine – fast zwangsläufige – Änderung: Für den wegen seiner Hochzeit verhinderten Milko Trisic kehrte der wieder genesene Jeffrey Tumanan zurück.

Tumanan war dann auch Wegbereiter des Führungstores, denn er wurde im Homberger Strafraum gefoult. Dimitrios Pappas verwandelte den Elfmeter zum 1:0. Zur Pause hätte es dann bereits 2:0 stehen müssen, doch Erhan Zent traf mit seinem Kopfball nur den Innenpfosten und als Stürmer Philipp Schmidt den Abpraller ins Tor beförderte, entschied der Schiedsrichter zu einer gewissen Verwunderung im Velberter Lager auf Abseits.

Doch diese Szene, in der Schmidt zum Pechvogel wurde, konnte die SSVg noch verkraften. Die nächste Szene tat Spieler und Verein dann sehr weh: Denn Schmidt wurde kurz vor dem Seitenwechsel rüde gefoult und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er wird die nächste Zeit fehlen. Die SSVg verkraftete den Schock allerdings schnell und ging die zweite Halbzeit wieder sehr konzentriert an.

Nach genau einer Stunde gab es dafür den Lohn: Der für Schmidt gekommene Hüzeyfe Dogan stand nach schönem Zusammenspiel mit Christian Schlösser frei vor dem Tor. „Und so etwas lässt sich ein Mann seiner Klasse nicht entgehen“, meinte der SSVg-Vorsitzende Oliver Kuhn, der wie Trainer Pawlak lediglich zu bemängeln hatte, dass die Mannschaft danach einige weitere Möglichkeiten nicht nutzte. Somit wurde es noch einmal eng, als die Homberger zehn Minuten vor Schluss durch Daniele Kowalski zum Anschlusstor kamen.

Aber einen weiteren Treffer ließen die Velberter nicht mehr zu. „Insgesamt haben wir das sehr gut gemacht. Wir sind froh, dass wir zum Auftakt bei einer kampf- und heimstarken Mannschaft gewonnen haben“, resümierte SSVg-Trainer Andre Pawlak.

 
 

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