Saisonfinale wird zur Abschiedsgala

Velbert..  Am letzten Spieltag der Bezirksliga können Velberts Kicker befreit aufspielen. Viele Teams nutzen die 90 Minuten, um verdiente Spieler zu verabschieden.


SSVg Heiligenhaus – Union Solingen
„Wir können dieses Spiel nutzen, um Erkenntnisse für die neue Saison zu gewinnen“, sagt Dietmar Grabotin, Trainer der SSVg 09/12 Heiligenhaus. Der Coach des Meisters hat sich unter der Woche mit den Clubverantwortlichen auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt und plant nun für die kommende Landesligasaison. Trotzdem ist ihm aber auch diese anstehende Partie noch wichtig. Unter Grabotins Regie sind die Heiligenhauser noch ungeschlagen. Allerdings wird er kein Risiko mehr eingehen und angeschlagene Akteure schonen.


SSVg U23 – Ayyildiz Remscheid
Im Zeichen des Abschieds steht die Partie zwischen der U23 der SSVg Velbert und Ayyildiz Remscheid. Trainer Michael Bestler hat angekündigt, dass gegen den Absteiger vorrangig die Spieler in der Startelf stehen werden, die den Verein verlassen werden. Auch Teammanager Christian Köppen wird noch ein Einsatz gegönnt. Trotzdem ist Bestler ehrgeizig und will gewinnen: „Durch einen Sieg könnten wir sogar noch am SC vorbeiziehen und beste Velberter Mannschaft werden.“


SC Velbert II – Vatan Spor Solingen
Mit dem Fußball Schluss macht auch Christos Grammatikas, der beim SC Velbert II während der Saison zum Chefcoach aufstieg und sich nicht mit einer Niederlage verabschieden möchte. Mit Vatan Spor Solingen steht den Clubberern eine echte Herausforderung bevor. „Neben Heiligenhaus und ASV Mettmann ist das die spielstärkste Truppe der Liga“, meint Grammatikas. Der scheidende SC-Coach freut sich jedoch auf die Partie. „Wir können befreit aufspielen.“


Hastener TV – TVD Velbert
Rosario Sparacio, ist froh, dass die Spielzeit mit der Auswärtspartie beim Absteiger Hastener TV endlich zu Ende geht. „Das war eine ganz schlechte Saison. Wir hatten wieder viel Pech mit Verletzungen, die Einstellung stimmte nicht immer bei allen und auch ich als Trainer habe sicherlich Fehler gemacht“, stellt er selbstkritisch fest. „Mein Dank gilt dem Vorstand und den Leuten, die immer hinter mir standen.“ Er freut sich darauf, dass nun die letzte Begegnung ohne Druck gespielt werden kann, da der Klassenerhalt seit der letzten Woche sicher ist.

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