NHC triumphiert in Defensivschlacht

Voller Körpereinsatz beim Handball-Bezirksliga-Derby zwischen dem Niederbergischen HC (gelb) und der HSG Velbert/Heiligenhaus II (rot).
Voller Körpereinsatz beim Handball-Bezirksliga-Derby zwischen dem Niederbergischen HC (gelb) und der HSG Velbert/Heiligenhaus II (rot).
Foto: WAZ FotoPool
Der Liga-Primus gewinnt in einem spannungsgeladenen und stimmungsvollen Derby gegen die zweite Mannschaft der HSG.

Niederberg.. Niederbergischer HC -
HSG Velbert/H.haus II 20:17 (10:10)

NHC: Schlobach, Löhe, A. Hasenkamp 1, Wagner 2, L. Teubner, Mathes 3, Kasch, Knopp 2, Müller 3, M. Hasenkamp 2, Boll 3, Frankholz, Ufermann 3.

HSG: Müller, Kaminski, Hagmann 2, Abraham 1, Neuhaus 1, Bertram, Steinhoff 5, Gronemeyer, Püttmann, A. Markowicz 2, Rhein, Milde, Guggenmos 2, Röhrig 4.

In der Bezirksliga der Herren lud die erste Mannschaft des Niederbergischen HC zum prestigeträchtigen Derby gegen die HSG Velbert/Heiligenhaus II. Die Zuschauer in der sehr gut gefüllten Halle Waldschlösschen bekamen eine körperbetonte und hochklassige Begegnung zweier Mannschaften auf Augenhöhe zu sehen.

Von Beginn an zeigten die Kontrahenten eine gute Defensivleistung. Die Offensivreihen fanden nur selten den Weg durch die beherzt zugreifenden und konzentrierten Verbünde. So entwickelte sich ein Spiel ohne viele Tore.

Gerade deswegen gestaltete sich das Derby eng und auf taktisch hohem Niveau. Auch die Torhüter auf beiden Seiten hatten einen glänzenden Tag erwischt – sowohl Tim Schlobach (NHC) als auch Patrick Müller (HSG) konnten zahlreiche Würfe des Gegners entschärfen.

Einen weniger guten Tag hatte hingegen das Schiedsrichtergespann. Über die gesamte Spielzeit fanden die Unparteiischen nicht zu einer klaren Linie und machten so aus einem ansonsten recht fairen ein stellenweise unnötig hektisches Spiel mit zahlreichen Zeitstrafen und Strafwürfen. Im ersten Durchgang konnte sich keine Mannschaft absetzen und so ging es beim Stand von 10:10 in die Kabinen.

Auch die zweite Hälfte verlief ähnlich spannend. Obwohl häufig in Unterzahl, gelang es den Gästen in blau und rot Mitte der zweiten 30 Minuten, sich mit drei Toren auf 16:13 abzusetzen. Doch ein überragender Tim Schlobach im Tor der Niederberger sowie gradlinig zu Ende gespielte Angriffe brachten den NHC gegen eine abbauende HSG zurück.

Knackpunkt der Partie war die dritte Zeitstrafe und der Platzverweis gegen HSG-Schütze Marvin Steinhoff in der Schlussphase. Steinhoff, der mit Torhüter Müller der beste Akteur der Adler war, fehlte den Gästen in den letzten Minuten. So konnte sich der Niederbergische HC, der bis zum Abpfiff die Nerven behielt, mit 20:17 gegen die HSG durchsetzen. HSG-Torwart Müller parierte insgesamt sieben von elf Strafwürfen parierte und 24 Zeitstrafen wurden verhängt .

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