HSG triumphiert im Topspiel

Packende Szenen vor voll besetzten Rängen im Sportzentrum: Hier greift der starke David Horscht an.
Packende Szenen vor voll besetzten Rängen im Sportzentrum: Hier greift der starke David Horscht an.
Foto: Herbert Höltgen
Landesligist Velbert/Heiligenhaus schlägt im voll besetzten Sportzentrum die SG Langenfeld II mit 27:25 und wahrt die Aufstiegschancen

Velbert/Heiligenhaus.. HSG Velbert/H’haus -
SG Langenfeld II 27:25

HSG: Wiebusch, Musacchio; Goergen 3,
Alexander Markowicz, Schmitz 4, Herden 3, Malagic, Franke, Hahne 2, Bachhausen, Reinders, Horscht 9, Mühlenhaupt 6,
Guggenmos.
Spielfilm: 4:4, 5:7, 11:7, 18:18, 20:22, 25:22, 25:24, 27:24.

Großartige Schlagerspiel-Atmosphäre bei der HSG Velbert/Heiligenhaus: Gut 300 Zuschauer sorgten beim Top-Spiel der Handball-Landesliga für ein voll besetztes Velberter Sportzentrum. Und sie brauchten ihr Kommen nicht bereuen — schon gar nicht, wenn sie Anhänger der heimischen HSG waren. Denn in einem bis zum Ende spannenden Spiel setzte sich Velbert/Heiligenhaus gegen die starke Zweitvertretung der SG Langenfeld mit 27:25 durch.

Damit hängte die HSG einen direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen ab. Um Platz eins zu erobern, muss das Team von Trainer Jürgen Tiedermann aber weiter auf einen Ausrutscher des TSV Aufderhöhe hoffen und dazu die eigenen letzten beiden Spiele gewinnen.

Kampfbetont, aber fair

Tiedermann sah „eine kampfbetonte, aber faire Partie“, in der sein Team in der Schlussviertelstunde die Weichen auf Sieg stellte, indem es es einen 20:22-Rückstand in eine 25:22-Führung verwandelte.

Doch nach einer doppelten Zeitstrafe für Lars Goergen und Zekeriah Malagic wurde es plötzlich wieder ganz eng. Die Gäste nutzten nämlich die Chance, um auf 25:24 zu verkürzen.

„Aber mit einer Energieleistung hat die Mannschaft diese Phase überstanden“, lobte Trainer Jürgen Tiedermann. Mit drei Treffern in Folge erhöhte die HSG auf 27:24, beseitigte damit die letzten Zweifel und belohnte sich für eine überzeugenden Teamleistung. Zwei Spieler stachen aus dem guten Rahmen noch etwas hervor: „Winterzugang“ David Horscht, der gleich neun Tore erzielte, und Karsten Mühlenhaupt (sechs Tore) spielten stark und treffsicher.

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