HSG hält sich gegen Tusem achtbar

Zekeric Malagic (Nr. 5) und die HSG-Handballer hielten die Niederlage beim 20:35 im Rahmen.
Zekeric Malagic (Nr. 5) und die HSG-Handballer hielten die Niederlage beim 20:35 im Rahmen.
Foto: Alexandra Roth
Stimmung im Adlerhorst. Das Testspiel gegen den Bundesligisten erweist sich als runde Sache.

Velbert..  Mit 20:35 verlor die HSG Velbert/Heiligenhaus das Testspiel gegen den Bundesligisten Tusem Essen — eigentlich eine Randnotiz der Vollständigkeit halber. Denn bei solchen Spielen zwischen Amateurteams und Profis zählt vor allem das Erlebnis und weniger das Ergebnis. Aber es passte zur gelungenen Veranstaltung im neuen Velberter Sportzentrum, dass der Außenseiter gegen den namhaften und selbstredend hoch überlegenen Favoriten auch noch ein achtbares Resultat erzielte.

Die Niederlage hält sich im Rahmen

Bei dem erheblichen Klassenunterschied zwischen Landesliga und nationaler Eliteliga wäre eine weitaus höhere Niederlage durchaus normal gewesen. Aber HSG-Routinier Olli Franke, diesmal als Spielertrainer, Organisator und Spielgemeinschaftsleiter gleich in drei Funktionen in Aktion, hatte wie versprochen dafür gesorgt, dass sich die Adler voll reinhängen und sich nicht entmutigen lassen. „Wenn man sich mit 1,93 Meter klein fühlt, weiß man, dass eine Bundesligatruppe im Hause ist“, meinte einer seiner Spieler.

So wehrte sich die HSG so gut sie konnte, Keeper Robin Wiebusch gab mit ein paar gelungenen Paraden das Signal zu einem unterhaltsamen Spiel, bei dem die Essener besonders in der ersten Halbzeit erstklassigen Handball zeigten.

So wurde es im randvoll besetzten Sportzentrum Velbert eine runde Sache. „Wir wollten den Zuschauern nach vielen Jahren wieder erstklassigen Handball-Sport in der Stadt bieten und schon ein wenig Hunger auf die nächste Saison machen – das ist uns mehr als gelungen“, bilanzierte Franke.

Zur Einstimmung hatte die C-Jugend der HSG-Adler unter Leitung von Trainer Harald Milde die Talente des Tusem, die von Ex-Nationalspieler Stefan Krebietke trainiert werden, herausgefordert. Auch hier setzten sich die Favoriten durch – wenn auch erst nach hartem Kampf. Die Adler, immerhin designierte Kreismeister, verloren knapp mit 20:18 Danach liefen, von Geschäftsführer Jan Steinmetz launig kommentiert und von einer neuen Lasershow begleitet, die Akteure zum Hauptspiel auf.

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