Hohe Niederlage ist kein Beinbruch für die HSG

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Foto: WAZ FotoPool
Landesliga-Damen von Velbert/Heiligenhaus scheiden im HVN-Pokal gegen den Drittligisten TV Beyeröhde aus

Velbert..  Es war so ähnlich wie vor ein paar Tagen, als der Herren-Landesligist Niederbergischer HC den Bundesligisten Bergischer HC zum Benefizspiel empfing: Die Heimmannschaft muss ein Gegentor nach dem anderen hinnehmen — am Ende über 50 — und keiner nimmt es ihr übel. Stattdessen erfreuen sich die Zuschauer am munteren Spiel und den sehenswerten Treffern.

So erging es nun den Landesliga-Damen der HSG Velbert/Heiligenhaus, die mit einer deutlichen Niederlage aus dem Pokal ausschieden. Gegen den TV Beyeröhde unterlagen die Handball-Damen in der 2. Runde des HVN-Pokals mit 18:58.

Sicher hätten die Gastgeberinnen das Ergebnis gerne etwas knapper gestaltet, doch dass sie keine Chance gegen den Tabellenzweiten der 3. Liga haben würden – das war ihnen von vornherein klar. Dennoch stemmten sie sich, so gut sie es konnten, dem übermächtigen Gegner entgegen. Und dank der kämpferisch tadellosen Leistung können die HSG-Damen das Spiel gegen den hohen Favoriten durchaus als Abrundung eines guten Jahres werten. In der Landesliga stehen sie zur Winterpause respektabel da, schließlich konnte das Team von Trainer Axel spitzer bereits fünf Saisonsiege feiern, womit zunächst ein guter Mittelplatz in der Tabelle erreicht ist.

Und auch im Pokal gab es ja vor dem Beyeröhde-Spiel schon einen Erfolg. In der ersten Runde hatten die HSG-Damen in Essen bei SuS Haarzopf mit 17:14 gewonnen.

Im neuen Jahr geht es nun am Samstag, 11. Januar, mit dem nächsten Landesliga-Spiel weiter. Beim Auswärtsduell in Remscheid treten die HSG-Damen dann gegen den Lüttringhauser SV an.

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