Grabotin will den ersten Sieg

Die SSVg Heiligenhaus will sich durch mannschaftliche Geschlossenheit aus der Mini-Krise schießen.
Die SSVg Heiligenhaus will sich durch mannschaftliche Geschlossenheit aus der Mini-Krise schießen.
Foto: WAZ FotoPool
Mit Jörg Scalet an der Außenlinie tritt der SC Velbert zum Derby bei der SSVg Heiligenhaus an. Der Tabellenführer braucht nach zwei Unentschieden in Folge dringend einen Dreier.

Heiligenhaus..  Im Mittelpunkt des Interesses dürfte an diesem Bezirksligaspieltag das Derby stehen, in dem die SSVg 09/12 Heiligenhaus heute um 19 Uhr den SC Velbert II an der Talburgstraße erwartet.

In der Favoritenrolle befindet sich der Spitzenreiter, der unter dem neuen Trainer Dietmar Grabotin im dritten Anlauf endlich den ersten Sieg einfahren will. Allerdings weiß der Coach nicht so genau, was auf sein Team zukommen wird. „Die Landesliga spielt über Ostern nicht, da könnte es durchaus sein, dass einige Akteure aus der ersten Mannschaft auflaufen“, spekuliert er. Da die „Erste“ des SC jedoch zeitgleich im Kreispokalhalbfinale auf den 1. FC Wülfrath trifft, dürfte sich die Anzahl der „Leihgaben“ in engen Grenzen halten.

Die Heiligenhauser können erstmals wieder auf Philipp Horn und Dennis Ter Haar zurückgreifen, die ihre Rotsperren abgesessen haben. Dafür ist allerdings Patrick Larisch gesperrt, der am Sonntag die Gelb-Rote Karte sah. „Wir müssen in den Rhythmus kommen und punkten“, fordert Dietmar Grabotin. Er rechnet damit, dass die Velberter tief stehen werden und über Konter zum Erfolg kommen wollen.

Das sieht Dirk Graedtke, der 1. Vorsitzende der Clubberer, ähnlich. „Heiligenhaus steht ganz weit oben, denen werden wir sicherlich nicht ins offene Messer laufen. Verschenken werden wir jedenfalls nichts“, kündigt er an. „Wir wissen, dass Heiligenhaus starke Stürmer hat, deshalb werden wir versuchen, hinten dicht zu machen und aus einer verstärkten Defensive immer wieder Nadelstiche zu setzen.“

Nach der Trennung von Trainer Sascha Behnke wird der Sportliche Leiter Jörg Scalet die nächsten beiden Begegnungen an der Seitenlinie stehen, da Christos Grammatikas, der zunächst einmal bis zum Saisonende als Nachfolger vorgesehen ist, sich momentan noch im Urlaub befindet. Abzuwarten bleibt, wie die Mannschaft auf die Ereignisse der Woche reagiert. Dirk Graedtke sieht darin keine Probleme. „Das sind Spieler des SC Velbert und nicht von Sascha Behnke. Die Truppe wird das gleiche Engagement an den Tag legen wie in den Spielen zuvor.“ Er bestätigt zudem, dass Verstärkungen aus dem Landesligakader aufgrund der Pokalverpflichtung nur in begrenzter Zahl möglich sein werden. „Das geht nur, wenn wir oben einen Überhang haben.“

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