Fehlstart der Adler

Kaum zu stoppen: Marc Pagalie
Kaum zu stoppen: Marc Pagalie
Foto: WAZ FotoPool
24:31-Niederlage beim starken TSV Aufderhöhe. HSG Velbert/Heiligenhaus zeigte aber auch gute Ansätze

Solingen.. TSV Aufderhöhe -
HSG Velbert/Heiligh. 31:24 (16:11)

HSG: Wiebusch (1-15), Musacchio (16-60), Pagalies (9), Markowicz (5),
Mühlenhaupt (4), Herden (3), Georgen (2), Nemitz (1),Franke (1) Jekel, Goldau,
Malagic, Wille.

Mit einer Niederlage endete das erste Verbandsliga-Spiel der HSG Velbert/Heiligenhaus im neuen Jahr. Mit 24:31 beim TSV Aufderhöhe fiel sie auch ziemlich deutlich aus. Sicherlich ein Fehlstart für die Adler, „aber kein Absturz“, wie Routinier Olli Franke betonte. Denn die HSG-Handball-Herren hätten sich einem starken Gegner beugen müssen, der nicht umsonst auf Tabellenplatz vier steht.

Zudem hatte das HSG-Team das Spiel zunächst ausgeglichen gestaltet. Doch dann gab es ein paar Pfosten- und Lattentreffer sowie eine unüberlegte Aktion in Überzahl — und die Gastgeber holten einen 8:4-Vorsprung heraus.

Danach ließen sie sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. „Sie waren individuell stärker besetzt und haben über die Rückraumpositionen beinahe nach Belieben Tore erzielen können“, sagte Franke.

Dennoch hatte die HSG keineswegs auf ganzer Linie enttäuscht. So gab es am kämpferischen und läuferische Einsatz wenig auszusetzen, an der Leistung von Marc Pagalies, der gleich nen Treffer erzielte, schon gar nicht.

Auch Stefan Jekel spielte über weite Strecken einen guten Part in der Rückraummitte und Alexander Markowicz bewies, welche Fortschritte er im Verlauf der Saison bereits gemacht hat. Und diese Saison ist ja noch nicht einmal zur Hälfte rum, das neue Jahr begann mit einer der letzten Partien der Hinrunde, in der die HSG noch zwei weitere Spiele auszutragen hat – beide daheim und beide gegen unmittelbare Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

„Zwei Spiele, in denen die Punkte doppelt zählen“, betont Olli Franke. Sollte das Team diese Punkte holen, wäre es wieder gut im Geschäft. Und das sei möglich, so der Routinier: Mit der Leistung aus dem Spiel gegen Aufderhöhe hätte man gegen andere Gegner in der Liga bestehen können,

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