Favorit erweist sich für HSG als zu clever

Die HSG-Damen
Die HSG-Damen
Foto: WAZ FotoPool
Landesliga-Damen verlieren beim Tabellendritten mit 17:20

Remscheid.. TV Lüttringhausen -
HSG Velbert/Heiligenh. 20:17 (12:9)

Spielfilm im 10 Minuten-Takt: 3:4, 6:9, 9:12, 12:15, 15:18, 17:20.
HSG-Damen: Schwarz; Schulz 2, Kowalzick 10, Liedloff 2, Roj, Dormagen 2, Klem, Kranz, Neumeier, Mittelmann 1

Das erste Spiel des neuen Jahres war für die Handball-Damen der HSG Velbert auch das letzte, nämlich die letzte Partie der Landesliga-Hinrunde. Sie ging verloren — rein zahlenmäßig gesehen also weder ein guter Abschluss, noch ein guter Anfang. Dennoch blickt die HSG nach dem 17:20 (9:12) beim TV Lüttringhausen der Rückrunde optimistisch entgegen. Denn es gibt Schlimmeres, als beim Tabellendritten recht knapp zu verlieren.

Bereits in der vergangenen Saison hatte es gegen die Remscheiderinnen zwei knappe Niederlagen gegeben, weshalb sich das Team von Trainer Axel Spitzer Chancen ausrechnete, diesmal mit einem Punktgewinn „dran zu sein“. Das Spiel gab dann diese Möglichkeit auch her, wenngleich es einige Schwächphasen gab, so gegen Ende der ersten Halbzeit, als die HSG zu viele klare Tormöglichkeiten ausließ und sich die Gastgeberinnen einen Drei-Tore-Vorsprung zur pause erspielten.

Nach dem Wechsel blieben die HSG-Damen dran, ehe sie eine weitere Schwächephase auf 13:18 zurück warf. Doch sie gaben nicht auf, Janis Dormagen erzielte kurz vor Schluss das 17:19. Jedoch: „Am Ende wirkten die Lüttringhausener etwas routinierter und kamen durch Einzelaktionen zum Erfolg“, resümierte Trainer Axel Spitzer.

EURE FAVORITEN