Die Serie soll auch in Hilden halten

Will auch in Hilden knipsen: Flügelflitzer Jeffrey Tumanan, der jüngst seinen Vertrag bis 2017 verlängerte.
Will auch in Hilden knipsen: Flügelflitzer Jeffrey Tumanan, der jüngst seinen Vertrag bis 2017 verlängerte.
Foto: Uwe Möller
Die SSVg Velbert will beim VfB Hilden auch im 16. Spiel in Folge ungeschlagen bleiben und somit seinen Joker gegenüber dem WSV behalten

Velbert.. Die Spiele werden weniger, der Vorsprung auf den Verfolger wächst. Nach der bislang tadellosen Rückrunde hat sich der Oberliga-Tabellenführer die vier Zähler Vorsprung oder den Joker, wie Trainer André Pawlak es treffend bezeichnet, redlich verdient.

Mit Joker in der Hinterhand geht es nun zum VfB Hilden, einer Mannschaft, die sich einzig und allein auf den Klassenverbleib konzentriert. Für Pawlak ein gefährlicher Gegner: „Auch Hilden wird versuchen, unsere Serie zu beenden. Ihre Offensive ist sehr stark besetzt, das zeigen die 47 Tore ganz klar. Deshalb werden sie den Klassenerhalt auch locker schaffen und können gegen uns befreit aufspielen.“

Nichts anbrennen lassen

Umso wichtiger ist daher für seine Akteure, die Hildener, die immerhin zwei Tore mehr als der Wuppertaler SV erzielt haben und nach Velbert und Duisburg den drittbesten Angriff stellen, im Zaum zu halten und an ihrem wunden Punkt zu erwischen. Denn außer der Schießbude Nievenheim (16 Gegentore mehr) weist kein Team mehr Gegentore auf als der VfB, zudem gelangen in elf Spielen erst vier Heimsiege. Vorne hui, hinten pfui. Die Konsequenz ist ein Platz im Niemandsland der Tabelle .

„Unser Ziel muss sein, die drei Punkte mitzunehmen. Ich rechne aber damit, dass auch Hilden seine Chancen haben wird, wir dürfen deshalb nichts anbrennen lassen. Dann haben wir eine gute Chance“, erklärt der Trainer sein Rezept. Im Hinspiel hat es ja bereits prächtig funktioniert, da gewann die SSVg daheim mit 6:1. Auf Rasen. Nun geht es dreimal hintereinander auf künstlichen Grün zur Sache, zweimal davon auswärts. Pawlak sieht darin keinen Nachteil: „Die Kunstrasenplätze auswärts sind schon manchmal gewöhnungsbedürftig. Aber wir trainieren zuletzt nur auf Kunstrasen und werden daher gut auf den Untergrund vorbereitet sein.“

Das Spiel in Hilden ist der Auftakt zu einer Serie von drei Spielen in acht Tagen, Gründonnerstag geht es mit dem Heimspiel gegen Bocholt weiter. Der Mannschaft, die den Blauen die bislang letzte Niederlage beigebracht hat. Doch das ist für den Übungsleiter der SSVg Zukunftsmusik: „Wir denken weiterhin von Spiel zu Spiel.“ Immer mit dem Joker als Trumpf.

Kein Spiel mehr verlieren

Wenn es nach dem 44-Jährigen geht, soll die SSVg davon aber keinen Gebrauch mehr machen müssen: „Wir wollen unsere Serie bis zum Saisonende ausbauen und kein Spiel mehr verlieren.“ Nur Remis reichen allerdings auch nicht.

Reichen dürfte es aber, wenn Pawlaks bisheriger Punkteschnitt von 2,22 noch leicht steigen würde. Das hieße nämlich mehr als 26 von 36 möglichen Restpunkten.

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