Adler verspielen wertvolle Punkte

Der Angriff der Adler konnte sich diesmal gar nicht gut in Szene setzen.
Der Angriff der Adler konnte sich diesmal gar nicht gut in Szene setzen.
Foto: WAZ FotoPool
Verbandsligist HSG handelt sich eine unerwartete Heimniederlage ein

Velbert.. HSG Velbert/Heiligenhaus -
Ohligser TV 22:24 (7:12)

HSG: Wiebusch 1; Wichelhaus 1, Schmitz 1 Herden 1, Mühlenhaupt 7,
Görgen 3, Nemitz 4, Markowicz 4.

An den starken Auftritt in der Vorwoche im Derby gegen Wülfrath wollten die HSG-Handballer anknüpfen, um im Heimspiel gegen den Ohligser TV den zweiten Saisonsieg einzufahren. Doch auf eine der besten Saisonleistungen folgte eine der schlechtesten. Sie wurde mit der 22:24-Niederlage bestraft.

Damit hat die HSG Velbert Heiligenhaus im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga wichtige Punkte verspielt.

Routinier und Abteilungsvorstand Olli Franke sprach Klartext: „Vor einen mit rund 250 Besuchern starken Kulisse haben wir uns bis auf die Knochen blamiert Es ist uns in den ersten 30 Minuten im Angriff gar nichts gelungen.“ Folglich ging es mit dem satten Rückstand von 7:12 in die Pause.

Die sonst so starke Achse Lars Görgen , Karsten Mühlenhaupt und Michael Schmitz am Kreis hatte diesmal nicht harmoniert, auf der rechten Seite wusste auch keiner zu überzeugen und auf links machte sich der Ausfall des verletzten Marc Pagalies schmerzlich bemerkbar.

Trainer Karsten Buchholz stellte für die zweite Halbzeit um, was zunächst auch etwas brachte. Die Mannschaft erhöhte das Tempo und kämpfte sich auf 10:12 heran.

Doch schon bald schlichen sich zu viele Flüchtigkeitsfehler ein und die Gäste aus Solingen ließen sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen.

Unterm Strich hatte die HSG in dieser Partie nicht das nötige Verbandsliga-Niveau erreicht, darüber konnten auch Lichtblicke wie das Tor von Robin Wiebusch hinwegtäuschen. Der Keeper traf mit einem Wurf aus dem Torraum über das ganze Feld hinweg ins gegnerische Netz. Schöne Aktion, doch diesmal hatten zu viele seiner Mitspieler auf dem Feld nicht diese Treffsicherheit.

„Wie müssen nun weiter daran arbeiten, die unnötigen Fehler zu vermeiden. Und wir müssen den positiven Trend des letzten Auswärtsspiels in Wülfrath wieder aufnehmen und den Kampf annehmen“, bilanzierte Trainer Karsten Buchholz.

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