Adler halten Punkt in den Krallen

Anfangs  hatte die HSG im Angriff noch ein paar Probleme, nach dem Seitenwechsel lief es besser.
Anfangs hatte die HSG im Angriff noch ein paar Probleme, nach dem Seitenwechsel lief es besser.
Foto: Herbert Höltgen
Verbandsligist HSG Velbert/Heiligenhaus trotzt dem LTV Wuppertal ein Remis ab.

Velbert.. HSG Velbert/Heiligenhaus -
LTV Wuppertal 22:22 (7:11)

HSG: Wiebusch (1-30), Musacchio (31-60), Pagalies (6), Goergen (5), Mühlenhaupt (4), Hahne, Nemitz, Herden (je 2), Markowicz (1), Malagic, Schmitz, Franke, Jekel

Zuletzt spielten die Handballer der HSG Velbert/Heiligenhaus gut, erhielten Lob vom Gegner — und gingen leer aus. Diesmal spielten sie gar nicht so gut, doch nun reichte es, um etwas Zählbares vorweisen zu können. Und deshalb ist der Neuling auch mit dem 22:22, das er im Velberter Sportzentrum gegen den LTV Wuppertal erkämpfte, auch zufrieden. Denn dieses Remis bedeutet nach drei vergeblichen Anläufen nun im vierten Versuch den ersehnten ersten Punktgewinn nach dem Aufstieg in die Verbandsliga. Und dieser Zähler wurde zudem gegen eine gute Mannschaft geholt: Der Traditionsverein LTV nimmt immerhin Platz vier der Tabelle ein.

Deshalb werden es die Adler verkraften, dass es bei ihnen diesmal spielerisch nicht so lief. Bei den Gästen klappte derweil auch nicht alles wie gewohnt. So kam in den ersten 20 Minuten ein wenig berauschendes Spiel zu Stande.

Viele vergebene Torchancen

Immerhin: In der Defensive klappte es ganz ordentlich und Torhüter Robin Wiebusch zeigte einige gute Paraden. Vorne wurden jedoch viele Chancen vergeben, darunter gleich vier Siebenmeter. Damit brachte sich die HSG um Chance, höher als 7:6 in Führung zu gehen. Das rächte sich, die Gäste drehten auf und den Spieß um. Zur Pause führten sie mit 11:7.

Nach dem Wechsel wurde das Spiel dann etwas besser, besonders auf Seiten der Gastgeber, die sich nicht unterkriegen ließen, obwohl die Wuppertaler ihren Vorsprung bis zum 12:16 verteidigten.

Die Adler bissen weiter und hatten beim Stand von 18:19 den Anschluss geschafft war. Während die Gäste nun Nerven zeigten, gingen die in dieser Phase vom starken Lars Goergen angeführten Adler schließlich sogar in Führung: 30 Sekunden vor dem Abpfiff hieß es 22:21. Doch die Wuppertaler nutzten die verbleibende kurze Zeit, um noch den Ausgleich zu erzielen — sicher ärgerlich für die HSG, aber über das gesamte Spiel gesehen auch verdient.

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