Wochen der Wahrheit für den TuS Ferndorf II

Vuf Kreisläufer Fabio Schöttler und den TuS Ferndorf II warten jetzt drei Spitzenspiele in Folge. Am Sonntag kommt SuS Oberaden in die Sporthalle Stählerwiese.
Vuf Kreisläufer Fabio Schöttler und den TuS Ferndorf II warten jetzt drei Spitzenspiele in Folge. Am Sonntag kommt SuS Oberaden in die Sporthalle Stählerwiese.
Foto: WP

Siegerland..  Bühne frei für den zweiten, bei den Verbandsliga-Herren insgesamt 15 Spiele umfassenden und somit etwas längeren zweiten Teil der Handball-Saison. Die hat es aus heimischer Sicht in sich, denn sowohl der TuS Ferndorf II als auch der RSVE Siegen spielen im Kampf um die vorderen Plätze eine große Rolle und gehören bei der Konkurrenz nach wie vor zu den häufig genannten Titelkandidaten.

Davon will man beim RSVE Siegen allerdings derzeit nichts wissen, denn dazu hat die Mannschaft im ersten Halbjahr zu inkonstant gespielt, konnte sie vor allem auswärts ihr Leistungspotenzial höchst selten abrufen. Durch den Tod von Helmut Dietermann ist die Stimmung ohnehin getrübt, aber Spielertrainer Mirza Sijaric bleibt nichts anderes übrig, als seine Schützlinge so gut wie möglich auf die samstägliche Aufgabe (Anwurf: 19.30 Uhr) bei der HSV Plettenberg/Werdohl einzustimmen. „Ich kann nur hoffen, dass wir unseren Rhythmus schnell wiederfinden und vor allem kämpferisch zulegen, denn in Werdohl wartet eine um jeden Punkt für den Klassenerhalt fightende Mannschaft“, stellt sich Sijaric auf eine hitzige Atmosphäre ein und warnt davor, die Spielgemeinschaft am letzten Platz zu messen: „Seit Friedhelm Ziel dort Trainer ist und Hauptschütze Marc Bardischewski wieder mitmachen kann, ist das ein gerade in eigener Halle ein enorm gefährlicher Gegner.“

Trotzdem kann das Ziel nur lauten, zwei Punkte zu entführen und sich eindrucksvoll für das mit Spannung erwartete Derby gegen Ferndorf II einzuwerfen.

Die Kreuztaler genießen am Sonntag (17 Uhr, Sporthalle Kreuztal 2) im Topspiel der zwölften Runde gegen den nur einen Zähler zurück liegenden Rangdritten SuS Oberaden Heimrecht und haben seit neun Spieltagen bei stolzen 17:1-Punkten nicht mehr verloren, aber Coach Michael Lerscht ist weit davon entfernt, seine Schützlinge als Favorit zu bezeichnen: „Oberaden verfügt über eine sehr solide, bestens aufeinander eingespielte und nervenstarke Truppe, die schon viele enge Spiele zu ihren Gunsten entschieden hat.“ Natürlich schaut man in Ferndorf interessiert auf den Dortmunder Auftritt in Riemke, würde zu gerne als Tabellenführer in den lokalen Schlager nach Eiserfeld fahren. Da die „Erste“ ja schon heute antritt, besteht durchaus die Chance, den einen oder anderen Drittliga-Kaderspieler mit ins Aufgebot zu nehmen, was die Erfolgsaussichten gegen den Angstgegner (im Vorjahr unterlag man in beiden Vergleichen) deutlich erhöhen würde.

Überhaupt kann Lerscht personell fast aus dem Vollen schöpfen, denn Keeper Jan-Niklas Broszinski hat seine Verletzung ebenso überwunden wie Alexander Dröge. Einzig Youngster Tim Sartisson wird noch länger ausfallen. „Wir haben jetzt drei Spitzenspiele hintereinander vor uns. Das haben sich meine Jungs hart erarbeitet. Sie genießen die erhöhte Aufmerksamkeit und wollen natürlich weiter vorne mitmischen, aber dazu muss gerade defensiv alles passen“, stellt sich Lerscht auf ein enges Match ein und hofft, dass die mit einem Fanbus anreisenden Weinberger-Schützlinge keine Heimspiel-Atmosphäre genießen können.

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