Ferndorfer Nikola Stojcevski: „Wir haben genügend Potenzial“

Nikola Stojcewski , wie ihn die Fans bereits kennengelernt haben: Kraftvoll und durchsetzungsstark.
Nikola Stojcewski , wie ihn die Fans bereits kennengelernt haben: Kraftvoll und durchsetzungsstark.
Foto: Meinolf Wagner
Im Interview äußert sich Nikola Stojcevski, der Neuzugang des TuS Ferndorf, zu seiner Stellung im Team und der Perspektive für diese Saison.

Ferndorf. Am 9. November stellte Handball-Zweitligist TuS Ferndorf Nikola Stojcevski als Neuzugang vor. Inzwischen hat der 32-jährige mazedonische Nationalspieler vier Spiele für die Nordsiegerländer absolviert und sich schnell zur erhofften Führungsfigur im Angriffsspiel entwickelt und die Verantwortung übernommen, die ihm Trainer Michael Lerscht angetragen hat. Auch 27 Treffer, darunter zehn Siebenmeter, sprechen eine deutliche Sprache.

Wie kamen die Kontakte zum TuS Ferndorf zustande?

Nikola Stojcewski: Der Kontakt ist über meinen Berater zu Stande gekommen. Er sagte, es gebe eine Anfrage eines interessanten Vereins in der 2. Handball-Bundesliga. Ich war sofort interessiert, da ich nach einer kurzen Handballpause wieder große Lust auf eine neue Herausforderung verspürte.


Was hat den Ausschlag gegeben, sich für Ferndorf zu entscheiden?
Ich bin nach Deutschland geflogen und habe eine komplette Woche mit der Mannschaft trainiert. Schon nach den ersten beiden Einheiten hatte ich einen super Eindruck von der Mannschaft, dem Trainer, dem Umfeld. Ich wollte schon immer gerne in Deutschland in einer der beiden höchsten Ligen Handball spielen. Dass ich dazu jetzt die Chance bekomme, ist sensationell.


Was hat sie am Konzept des TuS Ferndorf überzeugt?
Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die unglaublich hart im Training arbeitet und sehr lernbereit ist. Dieses Konzept, junge Spieler, die vielfach auch aus dem eigenen Nachwuchs stammen, zu Bundesligaspielern zu entwickeln, gefällt mir.


Wie sind die ersten Eindrücke von ihrem neuen Verein?
Wie gesagt, wir haben eine begeisterungsfähige Mannschaft, einen jungen Trainer, der mit seinem großen Engagement hervorragend dazu passt, ein gutes, professionelles Umfeld und natürlich ein fantastisches Publikum, dass das Team bedingungslos unterstützt. Die Stimmung in der Halle in meinen ersten beiden Heimspielen gegen Saarlouis und Rostock war echt der Hammer.


Wie sind Sie von der Mannschaft aufgenommen worden und welche Erwartungen hat das Team an Sie?
Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Ich denke, da die Jungs überwiegend noch sehr jung sind, erwarten sie von mir, dass ich sie gerade in wichtigen und engen Phasen des Spiels führe und Verantwortung übernehme. Das hat bisher auch ganz gut geklappt.


Hat die Mannschaft die Qualität, die Liga zu halten?
Wir haben genügend Potenzial und Substanz in unserem Team. Gerade die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir mit fast jeder Mannschaft in der 2. Liga mithalten können. Jetzt kommen nach und nach unsere verletzten Spieler zurück. Andy Heyme ist bereits wieder voll dabei, Tim Oliver Brauer trainiert auch schon wieder mit der Mannschaft und auch bei Marius Kastening dauert es nicht allzu lange. Aber wir müssen konzentriert bleiben in dieser superstarken und ausgeglichenen Liga. Dann werden wir den Klassenerhalt schaffen.

 
 

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