TuS-Reserve auf Erfolgskurs

Handball-Verbandsliga: RSV Eiserfeld – SuS Oberaden 23:23 (12:11). Im ersten Moment waren die Eiserfelder tief enttäuscht, wurde ihnen doch der sicher scheinende Sieg noch aus den Händen gerissen, reichte ein 23:21-Vorsprung letztlich nicht, weil Marc Philipp zunächst eine Großchance vergab und dann auch noch eine strittige Zeitstrafe kassiert, was letztlich Herold mit dem finalen Oberadener Angriff zum Remis nutzte.

„Unterm Strich geht das Ergebnis aber in Ordnung, denn wir hatten jeweils zu Beginn beider Halbzeiten große Probleme im Angriff und mussten Rückständen hinterher laufen“, resümierte RSV-Coach Gojko Krcmar, der von einer hochklassigen und bei allem Einsatz auch fairen Partie sprach. Die Weinberger-Schützlinge legten zum 6:2 (14.) vor. Nach 22 Minuten war der Ausgleich zum 9:9 geschafft, gelang sogar eine knappe Pausenführung.

Doch wieder startete der Neuling besser, Eiserfeld musste erneut alle Reserven mobilisieren. Gestützt auf eine kampfstarke Deckung, glückte das 20:20 (50.), sorgten Sebastian Nies und Johannes Krause sogar für einen 23:21-Vorsprung.

RSV: Gudmundsson; Hochreuter (6/2), J. Krause (4), F. Krause (3), Hauschild (3), Nies (2), Philipp (2), Daub (1), Wagener (1), Fuhrmann (1), Meyer. - SuS-Tore: Stennei (10/2), Pohl (4), Herold (4/1), Roth (2), Schichler (1), Fehring (1), Neureiter (1).

TuS Hattingen - TuS Ferndorf II 24:28 (12:11). Alexander Dröge erkrankt, Julian Schneider für die am Mittwoch ihr Spitzenspiel bestreitende Erste geschont, Kai Ronge glücklos – keine guten Voraussetzungen für Ferndorfs Reserve, um die Erfolgsserie fortzusetzen.

Doch derzeit scheint die junge Truppe von Michael Lerscht nichts erschüttern zu können. So sehr sich die Hattinger auch mühten, gegen die Mitte der zweiten Halbzeit ihre größere Fitness ausspielenden Siegerländer waren sie letztlich nicht gewachsen.

Trumpf-Ass der Gäste war ihre stabile Abwehr in einer Keeper David Wellen, der seinem Ruf als Siebenmeterkiller erneut gerecht wurde. 40 Minuten bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe, wobei die Siegerländer mangelnde Durchschlagskraft im Rückraum durch Schnelleangriffe über Rechtsaußen Kevin John kompensierten. Als erstmals ein Drei-Tore-Vorsprung herausgeworfen wurde, war dies schon die Vorentscheidung.

Tore Hattingen: Grossmann (6/3), Dobrodt (4/2), Tarlinski (3), Pospiech (3), Kuhnhenn (3), Schmitz (2), Schimm (2), Sinnemann (1). - TuS II: Wellen, Broszinski; John (8), Sorg (5/2), Reh (4), Benger (4), Schöttler (2), Keusgen (2), Ronge (1), Walter (1), Markowski (1), Pfeil, Reuter, F. Schneider.

 
 

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