Trainer-Ikone Werner Schumacher ist tot

Olpe..  Die Nachricht vom Tode der Trainer-Ikone Werner Schumacher aus Olpe, der am Dienstag nach kurzer schwerer Krankhaeit im Alter von 77 Jahren gestorben ist, hat die Fußballfreunde auch über den Kreis Olpe hinaus geschockt.

Denn mit dem langjährigen Diplom-Sportlehrer am Olper Gymnasium verliert die südwestfälische Fußballszene einen ihrer dienstältesten (von 1960 bis 2008 im Trainer-Geschäft) und erfolgreichsten Fußball-Lehrer. Landesliga-Aufstiege mit dem FSV Gerlingen und dem SuS Niederschelden 1970, Verbandsliga-Aufstiege mit dem VfB Altena, FSV Werdohl und VfL Klafeld-Geisweid (1979) sind ein kleines Indiz für das erfolgreiche Wirken von Werner Schumacher, den seine vielen Freunde liebevoll „Mollo“ nannten.

Das wohl größte Highlight des am 10. Oktober 1935 in Langenei-Kickenbach geborenen Fußball-Lehrers war die Erringung des Westfalenmeister-Titels und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga West im Jahre 1971 mit dem VfL Klafeld-Geisweid. Viele Siegerländer Fußballfans können sich noch an das 40-jährige Jubiläum dieses Klafelder Triumphes im Sommer letzten Jahres gut erinnern, wo such Werner Schumacher als Meistertrainer zugegen war.

Ein großer Meilenstein in der über 40-jährigen Trainer-Laufbahn war auch seine 13-jähriges Tätigkeit beim Dorfverein SV Ottfingen. Hier erlebte Werner Schumacher als Coach am 6. August 1988 mit dem Pokalmatch der ersten DFB-Pokalrunde gegen den damaligen Bundesliga-Tabellenführer VfB Stuttgart vor 15.000 Zuschauern im Siegener Leimbach-Stadion einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere.

Tätigkeiten bei den südwestfälischen Renomier-Clubs SF Siegen und RW Lüdenscheid (2. Bundesliga) runden das Tätigkeitsfeld Schumachers ab, dessen Stärken die Motivation, Pschychologie und Risikobereitschaft waren, so sein einstiger Musterschüler und späterer Kollege Gerd vom Bruch.

 
 

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