Neuzugänge treffen gegen Eschborn

Fatih Tuysuz (blaues Trikot) verfehlt mit diesem Schuss das Tor der Eschborner.
Fatih Tuysuz (blaues Trikot) verfehlt mit diesem Schuss das Tor der Eschborner.
Foto: Peter Kehrle

Erndtebrück..  Acht seiner seiner bislang neun Neuzugänge setzte Florian Schnorrenberg im mit 4:1 (2:1) gewonnenen Test gegen den Hessenligisten 1. FC Eschborn ein. Beim TuS Erndtebrück rollt der Zug in Richtung Regionalliga-Start durchaus planmäßig.

„Das ist durchaus ein Muss derzeit“, so der Coach am Samstag am Pulverwald. „Bei unseren alten Spielern ist doch jetzt die Müdigkeit spürbar.“ Die nur kurze Pause nach dem Oberliga-Titelgewinn, hinzu kommen Verletzungen, da geht so mancher am Stock.

Wörtlich zu nehmen ist das bei Markus Waldrich und Narcisso Lubaca, die mit gebrochenem Fuß bzw. großem Zeh die Vorbereitung bislang nur von draußen beobachten konnten. Özgür Öncü gesellte sich am Samstag dazu auf der Schatten spendenden Tribüne, während Philipp Böhmer nach überstandener Grippe wieder für eine halbe Stunde Luft verspürte.

Noch nicht wieder in die Vorbereitung eingestiegen ist der neunte „Neue“, der Wingeshausener Tim Treude. Er wird nach seinem leichten Faserriss im Oberschenkel erst im Laufe der nächsten Woche zurückkehren.

Angreifer Laurenz Wassinger drehte vor der Partie gegen die Hessen ausschließlich ein paar Runden auf der Kunststoffbahn. Auch den Torjäger plagen muskuläre Probleme. „Da will ich nichts riskieren“, so Trainer Schnorrenberg.

Wie gut sich die Neuzugänge ins Gefüge integrieren, davon überzeugten sich mehr als 100 Besucher im Pulverwald-Rund.

Warum der TuS bei solchen Anlässen stets freien Eintritt gewährt und auch die Gastronomie mit geschlossenen Räumen aufwartet, mag dabei sein Geheimnis bleiben. „Die ham’s ja...“, ist die eine oder andere Stimme in dieser Hinsicht durchaus zu vernehmen.

Auffällig gegen den früheren Süd-Regionalligisten war der frühere Bonner Robin Schmidt, der seine Ausbildung beim 1. FC Köln durchlief. Wie der schlaksige Angreifer nach der Pause Tor-Instink versprühte, war durchaus sehenswert. Seine Treffer in der 52. und 62. Minute trieb paar Sorgenfalten auf die Offensiv-Konkurrenz im blauen Trikot.

Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es so schön. Und das kann Florian Schnorrenberg in der höheren Klasse ja nur recht sein.

Vom kommenen Freitag an geht es für den Kader des TuS um den Feinschliff. „Wir haben viel und hart gearbeitet“, beschreibt der Coach die Trainings-Intensität der vergangenen beiden Wochen. In Bitburg dann wird bis zum Dienstag in einer Woche viel im spieltaktischen Bereich getan.

Bis dahin hofft Florian Schnorrenberg auf die noch zu verpflichtende Verstärkung für die zentrale Defensive. „Die Gespräche laufen“, so der Brachbacher, „ich denke, wir werden vor der Abfahrt noch Vollzug melden können.“

Derweil ist vor allem 1,91 Meter-Mann Marius Kroner, der von der SpVg Burgbrohl ins Wittgensteiner Land kam, auffälligste Figur auf dieser Position. Seine Kopfballstärke war auch offensiv bemerkenswert und spiegelt sich im Führungstreffer zum 2:1 kurz vor der Pause wider.

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