Jahn-Talente beweisen ihr Können

TV Jahn Siegen - Iserlohn Kangaroos III 107:48 (48:23). Das Wiedersehen in der Landesliga war eine einseitige Partie, die von der körperlichen und spielerischen Dominanz der Siegener geprägt wurde. Von Beginn an bestimmten die Center und starken Distanzschützen den Spielverlauf, so dass es durch konsequentes Umschalten von kompakter Zonenverteidigung auf Schnellangriffe bereits nach acht Minuten 20:7 stand und die Gastgeber das erste Viertels mit 28:11 gewannen. Im zweiten Viertel erhöhten die großen Siegener, flankiert durch schnelle und sichere Ballvorträge, den Druck und kamen durch sichere Abschlüsse zum 48:23 zur Halbzeit.

Coach Michael Rau wechselte nun munter durch und Nachwuchsspieler ein. „Nach der Halbzeitpause haben wir das souveräne kraftvolle Centerspiel mit einfachen Korberfolgen fortgesetzt. Die jungen Rookies konnten beweisen, dass sie zu Recht auf dem Feld waren“, so Rau. Dieser Abschnitt endete 28:13. Im Schlussviertel - 31:12 - brachen die Iserlohner zusammen und konnten der Siegener Dominanz nichts mehr entgegensetzen. Trotzdem gab es eine Hiobsbotschaft: Jan-Eric Schneider, einer der Leistungsträger, brach sich das Wadenbein und fällt mindestens sechs Wochen aus.

TV Jahn: Oswald (31), Sarx (21), Vraja (16), Schneider(11), Jeske (9), Becker (8), Simons (6), Rau (5), Kemper, Mischur.

TV Freudenberg - BG Hagen III 81:107 (10:31, 20:30, 29:20, 22:26). „Uns hat zu Beginn die Wachheit gefehlt, und deshalb ist der Gegner in einen Lauf gekommen.“ Freudenbergs Trainer Heikel Ben Meftah blieb zunächst die schwache erste Halbzeit seines jungen Teams gegen den Aufstiegsaspiranten in Erinnerung. Nervös und physisch unterlegen war kein Kraut gewachsen gegen den Tabellenzweiten, der zur Pause beim 61:30 bereits klar auf der Siegerstraße war und sich davon auch nicht abbringen ließ.

Immerhin wurde es nach der Pause besser, zumindest in der Offense. „Wir haben aber kein Mittel gegen die Hagener Verteidigung gefunden“, so Ben Meftah. Sein Team gewann diesen Abschnitt mit 29:20, um das letzte Viertel knapp abzugeben. „Mit dem Ergebnis und der Leistung in der zweiten Halbzeit war ich aber zufrieden“, resümierte Ben Meftah, der seinen Grünschnäbeln in den kommenden wichtigen Spielen gegen schlagbarere Konkurrenten einiges zutraut.

TV Freudenberg: M. Ben Meftah (30), Zwinge (23), R. Ben Meftah (18), Peplinksi (5), Trautmann (3), Schlund (2), Reusch.

 
 

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