Frauen des SV Schameder gewinnen „Endspiel“ um die Meisterschaft

Salchendorf..  Auf den Schlusspfiff waren die Fußballerinnen des SV Schameder gut vorbereitet. Drei Korken gleichzeitig knallten, als nach dem 3:2-Erfolg bei Germania Salchendorf die Meisterschaft in der Kreisliga A perfekt war. Diese feierten die Wittgensteinerinnen ausgelassen mit der Mehrzahl der 220 Zuschauer, denn neben einem Bus hatten sich noch etliche Autos auf den Weg ins Johannland gemacht.

Die Germaninnen hätten mit einem Sieg noch gleichziehen und ein Entscheidungsspiel erzwingen können, doch dazu kam es nicht, weil Schameder die effektivere Mannschaft war. „Salchendorf hat gut gefightet und hätte einen Punkt verdient gehabt“, räumte auch Meistertrainer Carsten Weyandt ein, dessen Mannschaft zur Pause mit 2:1 führte. Erst war Kapitänin Romina Naudsch nach einer Ecke von Nadine Zimmermann per Kopf erfolgreich (6.), dann setzte sich „Oldie“ Stefanie Dreisbach, die ihr letztes Meisterschaftsspiel bestritt, mit einem Dribbling durch und traf mit einem Schuss ins lange Eck (43.). Theresa Heinz sorgte mit dem Salchendorfer Anschlusstor dafür, dass es spannend blieb.

Nach der Pause drängte Salchendorf, doch ein Kontertor der eingewechselten Nora Kolbe sorgte für eine Vorentscheidung zugunsten des SVS (79.). Heinz mit ihrem zweiten Treffer (83.) hielt Salchendorf zwar im Spiel, doch es blieb beim 3:2 für Schameder..

Der SVS sieht sich für die Bezirksliga gut aufstellt, was angesichts von 16 Siegen in 16 Spielen und 163:3 Toren kein Wunder ist. Schon im Winter kamen mit Daniela Feldmann und Lisa Walle zwei Westfalenliga-erprobte Kräfte von Fortuna Freudenberg, aus der Jugend rücken Annalena Roeser und Annika Werner nach. Torjägerin Pia Hofius, die gestern verletzt zusehen musste und für das Pokalfinale gegen Bürbach fraglich ist, freut sich auf die Herausforderung: „Dass wir dann Sonntags zwei Stunden länger unterwegs sind, ist mir egal. Hauptsache, wir haben mal andere Gegner.“

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