Endlich trifft das RSVE-Serben-Duo

Die Auszeit nutzt RSVE-Spielertrainer Alen Sijaric zur neuen Marschrichtung.
Die Auszeit nutzt RSVE-Spielertrainer Alen Sijaric zur neuen Marschrichtung.
Foto: Reinhold Becher

Eiserfeld/Kreuztal.  Zwei Siege bleiben am Nachholspiel der Handball-Verbandsliga im Siegerland. RSVE Siegen (35:33 gegen Westerholt) und der TuS Ferndorf II (27:22 gegen Recklinghausen) gewannen ihre Heimspiele.

RSVE Siegen - SV Westerholt 35:33 (17:14). Berauschend war’s über weite Strecken nicht, was sich in der Rundturnhalle abspielte. Erneut ließen die Gastgeber im hektischen Geschehen reihenweise Chancen liegen. Allein fünf Siebenmeter fanden nicht ihr Ziel. Die heimischen Fans schlugen die Hände vors Gesicht, als auch gut zehn vermeintlich sichere Tore vom Kreis einfach nicht fallen wollten. Die dennoch recht hohe Trefferquote resultiert aus sehr schnell gesuchtem Abschluss hüben wie drüben. Zwei, drei Pässe und drauf lautete das Motto des Abends.

Gut aus Sicht des RSVE, dass die beiden Serben Branko Jovanovic und Goran Djurovic ihre Anlaufprobleme überwanden, ehe sie Ende November wieder die Heimreise antreten müssen. Während Djurovic 90 Tage in Serbien bleiben muss, rechnet man in Sachen Jovanovic mit einer schnelleren Rückkehr, da für ihn mittlerweile eine Arbeitserlaubnis vorliegt. Es gibt hier nur noch ein paar visa-technische Regularien zu klären. Das Fehlen von Milos Grujicic, der sich zu Beginn der Woche eine Oberschenkel-Zerrung zuzog, hinterließ einmal mehr Lücken im kleinen Kader. Der Einsatz des wieder hergestellten Fabian Benger erwies sich in diesem Zusammenhang natürlich als Glücksfall.

„Gegen Senden können wir Samstag mit dieser Leistung nicht gewinnen“, orakelte derweil Spielertrainer Alen Sijaric.

RSVE: Michel, Lengyel; Sijaric (6/2), Jovanovic (7), Benger (6/1), Djurovic (7), Johannes Krause , Müller, Frieder Krause (4/2), Daub.

In vordere Regionen

TuS Ferndorf II - HSG Vest Recklinghausen 27:22 (12:10). Die TuS-Reserve tat sich lange Zeit schwer gegen den Gast aus dem Vest, der sich 55 Minuten lang als Gegner auf Augenhöhe präsentierte. Die Ferndorfer schafften es nicht, aus einer Drei-Tore-Führung (20:17 (53.) Kapital zu schlagen und den Sack zu zu machen. Recklinghausen konterte zum 20:19. Erst nach dem 22:20 (55.) durch Philipp Pfeil sorgten die Nordsiegerländer in ihrer stärksten Phase für die Entscheidung. Leon Sorg (2), Mattis Michel, sein Bruder Linus und nochmal Pfeil schraubten das Resultat bis 40 Sekunden vor Schluss auf 27:21 - das war’s, der dritte Sieg in Serie war „eingetütet“. Der Marsch in vordere Tabellenregionen wird fortgesetzt.

TuS II: Keuper, Meinicke; Linus Michel (2), Weigelt (1), Held (1), Michel Sorg (8/5), Schneider, Mattis Michel (4/1), Leon Sorg (5), Pfeil (5), Paul (1).

 
 

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