Der MSC lässt die Motorräder „fliegen“

Nürburgring/Neunkirchen..  Das Hellertal ist am Wochenende am Nürburgring zu Hause. Der MSC Freier Grund Neunkirchen/ADAC richtet in der Eifel seinen 37. Siegerland-Motorradpreis auf dem „Ring“ aus. Gefahren wird in zehn Klassen auf der Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses mit einer Rundenlänge von 3,618 Kilometer und elf Kurven rund um das Fahrerlager. Die Rennen zählen zur Internationalen Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft (IDM).

Keine heimischen Fahrer

Der MSC Freier Grund hat zwar keine echten Siegerländer am Start, dennoch vertreten einige Fahrer die Freiengrunder Farben. So beispielsweise die Westerwälder Michael Götz (42) aus Hadamar im Yamaha-Cup aus dem Betzdorfer Haas-Romero-Racing-Team, in der Seitenwagen-Klasse mit dem Deutschen Meister von 2013, André Kretzer/Jens Lehnertz (Wilsbach/Geichlingen), sowie dem Schreinermeister Uwe Gürck (Münstertal), der auch auf internationale Erfolge, wie beispielsweise WM-Dritter 2014, verweisen kann. In seinem „Boot“ sitzt der Österreicher Manfred Wechselberger.

In der jungen IDM-Saison 2015 führen Gürck/Wechselberger; Kretzer/Lehnertz liegen auf Rang vier.

Supersport eröffnet Rennen

Doch Rennsport ist nicht alles, was den Motorradsport-Fans am langen Wochenende in der Eifel geboten wird. Gestern war freies Traiing angesagt. Das Zeittraining, in dem es um die Startplätze in den Rennen geht, steigt am Sastagmorgen ab 8.30 Uhr.

Gegen 17 Uhr am Nachmittag startet mit der Supersport-600-Klasse das erste Rennen. Direkt danach geht es um Punkte für die niederländische Gladius-Trophy.

Warm Up heißt es am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr für die drei IDM-Klassen. Ab 9.40 Uhr werden die Rennen gestartet. Die zwei Turns der Superbikes sind für 11.30 Uhr bzw. 15.30 Uhr vorgesehen.

Helfer-Schar des MSC

Am Abend steigen Partys im Fahrerlager und auf dem nahe gelegenen Campingplatz. Am Sonntagmorgen ist mit dem Pitwalk auch ein Besuch durch die Boxengasse möglich. Der Zutritt zum Fahrerlager ist im Eintrittspreis einbegriffen.

Mehr als 200 Helferinnen und Helfer, darunter viele Siegerländer, sind in der Eifel an der Rennstrecke, im Fahrerlager und natürlich in der Organisation im Einsatz.

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