Wieder Laudage

Der Osterfelder Bernd Laudage verteidigte seinen Stadttitel in der schnellsten Denksport-Disziplin mit großem Vorsprung.

Mit 12,5 Punkten wurde Bernd Laudage vom Schachclub Schwarze Dame Osterfeld wie im Vorjahr Stadtmeister im Blitzschach. Schwarz-Weiß Oberhausen, unter der Turnierleitung von Robert Klein, richtete traditionell die Stadtmeisterschaft in der schnellsten Disziplin der Schachspieler, dem Fünf-Minuten Blitzschach, aus. Hierbei hat jeder Spieler für die gesamte Partie nur fünf Minuten Zeit. Zum Vergleich: Im Turnierschach erhält jeder Spieler zwei Stunden Zeit für die ersten 40 Züge. Erfreulich dabei war die Beteiligung aller vier Oberhausener Vereine.

In der ersten Runde gab es bereits die erste Überraschung. Der vereinslose Thorsten Meinicke schlug Oliver Heisterkamp, einen Mitanwärter auf den Titel, und verblüffte damit die versammelte Blitzelite aus Oberhausen. Doch in den nächsten Runden stand Caissa ihm nicht zur Seite. So waren es am Ende sieben Punkte und Rang sieben für ihn. Für einen vereinslosen Spieler eine starke Leistung.

Thomas Weyh (OSV) hatte sich zuletzt rar gemacht. Doch in diesem Jahr legte er eine großartige Serie hin, als er nach neun Runden mit neun Punkten führte. Doch danach folgte gegen die späteren Top-Platzierten Niederlage auf Niederlage und er beendete das Turnier auf Rang fünf.

Keinen Punkt abgegeben

Titelverteidiger Bernd Laudage (SDO) lag zum Ende der neunten Runde mit einem halben Punkt Abstand auf den Führenden Thomas Weyh auf Rang zwei, doch die zehnte Runde führte beide an das gleiche Brett. Dort hatte Laudage in einem spannenden Duell das bessere Ende für sich, und gab danach keinen Punkt mehr ab. Mit 12,5 Punkten aus 13 Runden dominierte er klar und gewann mit deutlichem Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Oliver Heisterkamp und Dragos Ciornei (OSV) mit je 10,5 Punkten.

Alle drei lösten dabei das Ticket zur Endrunde der Bezirksblitzeinzelmeisterschaft in Kirchhellen im Februar. Da der amtierende Bezirksblitzmeister Laudage automatisch für das Finale berechtigt ist, qualifizierten sich mit Martin Limberg (SWO), Thomas Weyh (OSV), Jochen Matthies (SWO) und Walter Klamet (SWO) vier weitere Spieler. Thorsten Meinicke und André Krüger (MH-Nord) landeten zwar auf Platz sieben und acht, und damit vor Walter Klamet, sind jedoch keine Spieler des Bezirks Emscher-Lippe und deshalb auf Bezirksebene nicht spielberechtigt.

 
 

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