Weltcup-Sieg für Lukas Reuschenbach

Lukas Reuschenbach (Mitte) auf dem Siegerpodest ganz oben beim Weltcup in Kopenhagen im 1000m-Viererkajak.
Lukas Reuschenbach (Mitte) auf dem Siegerpodest ganz oben beim Weltcup in Kopenhagen im 1000m-Viererkajak.
Foto: imago/Eibner
Erster Triumph für den Sterkrader im DKV-Vierer in Kopenhagen. Australien und das zweite deutsche Boot ganz knapp geschlagen.

Nur eine Woche nach dem Weltcup in Duisburg ging die deutsche Kanu-Rennsport-Nationalmannschaft beim Weltcup in Kopenhagen an den Start. Für Lukas Reuschenbach vom TC Sterkrade ging es hier mit seinem Team im Viererkajak über 1000 Meter ein weiteres Mal darum, mit einer Spitzenplatzierung die internationale Konkurrenzfähigkeit zu beweisen und sich gegen das zweite deutsche Boot durchzusetzen. Das klappte hervorragend und Reuschenbach darf sich nun mit dem ersten Weltcup-Sieg schmücken.

Gegenüber der Konkurrenz vom vorausgegangenen Wochenende, wo das Boot um Reuschenbach mit Platz vier durchaus überzeugt hatte, fehlten in Kopenhagen die Medaillengewinner von Duisburg. Entsprechend souverän qualifizierte sich der erste deutsche Vierer als Vorlaufsieger direkt für das Finalrennen. Aber auch das zweite deutsche Team, das in Duisburg Platz acht belegt hatte, gewann seinen Vorlauf.

Im Finale tat sich das Boot mit Reuschenbach auf den ersten Metern etwas schwer und passierte die 500-Meter-Marke mit Rückstand zum zweiten DKV-Vierer und hinter Australien. Es lief nicht richtig. Aber Meter für Meter kämpfte sich die Mannschaft mit Martin Schubert (Friedrichshafen), Kostja Stroinski (Berlin), Lukas Reuschenbach (Sterkrade) und Kai Spenner (Essen) an die führenden Boote heran. Den Zielsprint entschied das Team von Lukas Reuschenbach knapp vor Australien und Deutschland II mit Felix Landes (Neckarsulm), David Schmude (Essen), Fabian Kux (Essen) und Gordan Harbrecht (Neubrandenburg) für sich.. Beide deutschen Boote trennten gerade mal zwei Zehntelsekunden.

Jetzt nach Baku

Bundestrainer Reiner Kießler unterstrich das Gesamtergebnis des DKV mit drei Kajak-Siegen bei Damen und Herren: „Es war gut, dass wir den Wettkampf so absolvieren konnten. Man muss bei den Erfolgen natürlich die Konkurrenz berücksichtigen, das heißt, wo gab es starke Boote und wo eher nicht. Ich denke, dass wir das ein oder andere hier in Kopenhagen gesehen haben.“ Reuschenbach zu seinem ersten Weltcup-Erfolg: „Ein echter Arbeitssieg.“ Damit hat sich sein Boot für den nächsten Saisonhöhepunkt bei den erstmalig ausgetragenen Europäischen Spielen in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, vom 14. bis 16. Juni qualifiziert.

EURE FAVORITEN