Von Null auf Hundert

Beim Aufwärmen war noch alles ganz normal, als plötzlich Katja Zberch auf Helena Dahlem zu geht und ihr die Hand ausstreckt. „,Glückwunsch’, mehr hat sie erstmal nicht gesagt“, lacht Dahlem nach dem Spiel. Schnell wurde aufgeklärt: Das junge Eigengewächs der New Baskets sollte in die erste Fünf rutschen. „Ich war natürlich aufgeregt“, erzählt sie, ihr direktes Duell mit Teya Wright ist sicher auch nicht das einfachste was es in der DBBL zu bewältigen gilt. Doch Dahlem schlug sich defensiv gut, gegen die deutlich kräftigere US-Amerikanerin und hatte mit dem ersten Offensivrebound von NBO auch großen Anteil am ersten Korberfolg ihrer Mannschaft. Nach drei Minuten bekam sie die erste Pause. „Da hab ich das erst noch gar nicht so realisiert“, gibt sie zu. „Als ich dann wieder aufs Feld durfte, habe ich dann aber auch schon versucht, ein bisschen mehr zu machen. Am Anfang wollte ich nur bloß keinen Fehler machen.“

Vom Trainer gab’s nach Spielschluss dann auch ein Extra-Lob. Das dürfte es auch für Christina Krick gegeben haben. Über acht Monate ist ihr letzter Bundesligaauftritt her, und mit dem ersten Ballkontakt verwandelte die Flügelspielerin erst mal einen Dreier aus der Ecke. Ein toller Start, „aber jetzt muss ich erst mal Kondition aufholen“, lacht Krick. Systeme hat sie die komplette Woche gepaukt und in der Mannschaft ist sie gut aufgenommen worden. „Seit letztem Freitag bin ich dabei. Die Mannschaft ist toll. Es war klasse, wieder auf dem Feld zu stehen.“ Krick war wegen ihres Studiums in den USA.

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