Tusem-Nachwuchs zeigte seine Klasse

Timo Lange und der HC 75 verkauften sich beim eigenen Turnier gut.
Timo Lange und der HC 75 verkauften sich beim eigenen Turnier gut.
Foto: Funke Foto Services
Essener A-Junioren gewannen hochkarätig besetztes Turnier des HC 75 Sterkrade. Der Gastgeber verkaufte sich teuer und wurde nicht Letzter.

Die Handballer des HC 75 Sterkrade durften am Abend stolz auf den Tag zurückblicken. Der im Sommer aus der Bezirksliga abgestiegene Club hatte nicht nur ein hochkarätig besetztes Turnier in der Halle Biefang problemlos über die Bühne geschaukelt, sondern sich auch sportlich von der besten Seite präsentiert.

Die Mannschaft um Spielertrainer Jan Latza erkämpfte sich gegen die deutlich höherklassigen Gegner am Ende sogar den vorletzten Platz. „Wir haben uns richtig gut verkauft und ich bin mächtig stolz auf meine Jungs“, freute sich Latza anschließend.

Neben den beiden Oberligisten TV Haan und Jahn Hiesfeld waren auch Verbandsligist TB Wülfrath sowie die A-Junioren-Bundesligamannschaft des Tusem Essen nach Oberhausen gekommen. „Ein solches Teilnehmerfeld ist für Oberhausener Verhältnisse einzigartig“, meinte Latza stolz, „das ist tolle Werbung für den Handball.“

Während die zahlreichen Zuschauer gut versorgt wurden, boten auch die Teams viele Leckerbissen auf dem Feld. Allen voran der Nachwuchs des Zweitligisten Tusem Essen. Der ehemalige Nationalspieler Mark Dragunski als Cheftrainer der Ersten ließ es sich nicht nehmen, in die Halle Biefang zu kommen und den Nachwuchs persönlich in Augenschein zu nehmen. „Eine tolle Sache. Das zeigt, wie ernst die das genommen haben“, so Latza.

Profis von morgen

Die auf dem Sprung zum Profi stehenden Essener taten sich im ersten Spiel gegen die Gastgeber allerdings noch recht schwer. Nur 11:13 verloren die Sterkrader, die damit ihren ersten Erfolg verbuchten. Letztlich blieben die Essener ohne Punktverlust, lediglich gegen Hiesfeld wurde es noch einmal knapp. Zweiter wurde Haan, die das Oberliga-Duell gegen Hiesfeld überraschend klar für sich entscheiden konnten.

Hinter den Dinslakenern dann reichte es für den HC zu Platz vier, nachdem man sich im letzten Spiel gegen Wülfrath ein 13:13 erkämpfte. Für Latza eine gelungene Vorbereitung auf den Rest der Saison und vor allem auf das vermeintliche Entscheidungsspiel um den Wiederaufstieg am 17. Januar um 17.30 Uhr beim TV Walsum-Aldenrade.

HC 75: Banner, Leidemann; Reiber Hartmann, Krebber, Siegers, Lange, Latza, Mechmann, Longerich, Alleblas.

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