TC 69 macht Boden gut

Das Drachenboot-Team des TC 69
Das Drachenboot-Team des TC 69
Foto: NRZ
Die Renngemeinschaft Rhein-Ruhr des TC 69 Sterkrade macht bei der DM weiter Boden gut.

Die Drachenbootkanuten des TC 69 Sterkrade starteten als Renngemeinschaft Rhein-Ruhr bei den deutschen Meisterschaften in Brandenburg auf dem Beetzsee. Dabei waren sie in zahlreichen Kategorien vertreten: Premier (Leistungsklasse): Mixed Small-Boot (zehn Paddler), Premier Open Small-Boot, Premier Damen Small-Boot; Masters (Ü 40): Mixed Standard-Boot (20 Paddler); Grand Dragons (Ü 50): Mixed Small-Boot. Auch wenn am Ende kein Podestplatz erzielt wurde, sind die Sterkrader mit den Ergebnissen zufrieden. In diesem Jahr, dem zweiten nach Gründung der Renngemeinschaft, wurden die Abstände nach vorne weiter verringert. Das Ziel, mittelfristig „vorne mitzumischen“, ist näher gerückt.

Den Anfang machte das Premier Mixed Small-Boot über 500 m. Nach Vorlauf und Halbfinale war das Finale der sechs schnellsten Boote Deutschlands erreicht. Nach einem starken Rennen sprang ein guter vierter Platz hinter Hamburg, Hannover und Koblenz heraus. Das Boot der Grand Dragons wollte sich in zwei Zeitläufen behaupten. Hier konnten sie nach dem ersten Lauf wegen formaler Fehler seitens des Einstiegsbereiches nicht am zweiten Rennen teilnehmen. Auch für das Masters Mixed Boot standen zwei Zeitläufe auf dem Programm. Hier reichte es für Platz sechs. Den Abschluss der 500-m-Konkurrenz bildeten die Premier Open und Damen-Klasse. Das Open-Boot scheiterte in einem extrem starken Feld knapp im Halbfinale, die Damen jedoch schafften den Einzug in den Endlauf und erreichten Rang fünf.

Wimpernschlagfinale

Auch auf den 200 m musste zuerst das Premier Mixed small-Boot ran. Hier qualifizierten sich die TCler nach Vorlauf und Halbfinale für den Endlauf. In einem Wimpernschlagfinale reichte es wieder zu Platz vier hinter dem All Sports Team aus Hannover, Sportsteam Hamburg und Neckardrachen. Für die Grand Dragons standen zwei Zeitläufe in einem ausgeglichenen Feld an. In beiden lagen die ersten fünf Boote jeweils innerhalb einer Sekunde. Am Ende blieb in der Addition der beiden Rennen ein guter fünfter Platz.

Noch enger war es im Premier Open Bereich. Hier qualifizierten sich die Oberhausener wieder für das Halbfinale. Alle sechs Boote kamen innerhalb von 0,9 Sekunden ins Ziel. Mit Platz fünf verpassten die Sterkrader jedoch den Finaleinzug. Besser machten es die Damen, sie buchten das Finalticket. Das gewannen die Damen aus Hannover vor den Neckardrachen. Dahinter entbrannte ein Kampf um Platz drei. Mit bloßem Auge nicht zu erkennen, reichte es für Oberhausen zu Platz fünf mit 0,15 Sekunden Rückstand auf das Podium. Die 200 m-Disziplinen endeten mit den Rennen der Masters Mixed. Hier standen wieder zwei Läufe an, in der Addition reichte es zu Platz fünf. Das Masters Mixed Boot sollte die Regatta beschließen, über 2000 m folgte nochmal ein guter vierter Platz.

Als nächstes steht vom 2. bis 5. Juli die Europameisterschaft der Clubmannschaften im italienischen Auronzo di Cadore an, zu der sich die 69er mit den Ergebnissen der DM 2014 qualifiziert hatten.

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