Steigerung brachte den Titel

Das vergangene Wochenende war wieder einmal erfolgreich für Athleten der LAV Oberhausen. Bei den offenen Nordrhein-Hindernis Meisterschaften in Hilden ging Robin Wortelkamp über 3000 m Hindernis an den Start und verließ letztlich als Sieger die Bahn.

Beim Saisonstart am 30. Mai in Wilnsdorf war Robin mit seiner Zeit von 9:54,25 Minuten noch nicht zufrieden, aber so früh in der Saison ist die Zeit für eine Standortbestimmung in Ordnung, meinte sein Trainer Heinz-Werner Belke. Die Laufeinheiten mit und ohne Hindernisse waren ja gegenüber dem vergangenen Jahr schon stark verändert, so dass eine Verbesserung der Bestzeit in Kürze möglich sein würde. So ging Robin dann wie bereits erwähnt bei den offenen Nordrhein-Meisterschaften an den Start.

Das zwölf Mann starke, gut sortierte Teilnehmerfeld ging auf die 3000 m Hindernis-Strecke. Robin lief offensiver an als noch vor vier Wochen in Wilnsdorf. Er lief die ersten 1000 m in drei Minuten und fühlte sich über den Hindernissen als auch bei seinem Problemkind, dem Wassergraben, sehr gut. Am Ende blieb die Uhr bei 9:40,09 min. stehen. Das bedeutete für ihn eine Verbesserung um 14 Sekunden zu dem Lauf in Wilnsdorf als auch eine Verbesserung um sieben Sekunden auf seine persönliche Bestzeit. Das bedeutete gleichzeitig auch den Sieg und den Titel des Nordrhein-Meisters. Damit waren Robin und sein Trainer sehr zufrieden.

Joshua Abuaku, ebenfalls Schützling von Heinz-Werner Belke, folgte der nächsten Einladung des DLV nach Mannheim zur Bestätigung seiner zuvor gelaufenen Europameisterschafts-Quali über 400 m Hürden. Mit 52,58 sek. konnte er trotz 40-minütiger Startverschiebung seine Zeit bestätigen und ist nun offiziell nominiert für die EM in Schweden.

Zum Ende der DLV-Gala startete Joshua noch in der 4 x 400 m Deutschland-Staffel. Hier erreichte das Quartett leider nicht die vom DLV geforderten 3:11,00 min. Nach Rücksprache mit dem Bundestrainer können die vier eventuell doch noch zur EM nach Schweden fahren.

Für Joshua heißt es nun, die kommenden Tage intensiv an seinem Hürdenübergang zu arbeiten, denn hier ist noch Luft nach oben. Die Schrittfrequenz und das Anlaufen an die Hürden werden er und sein Trainer am kommenden Wochenende in Hannover bei einer digitalen Schrittfrequenz-Analyse überprüfen.

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