Stefan Mienack muss gehen

Trainer Stefan Mienack nachdenklich nach dem Pokal-Aus gegen Rhein Main.
Trainer Stefan Mienack nachdenklich nach dem Pokal-Aus gegen Rhein Main.
Foto: Funke Foto Services
Basketball-Bundesligist evo NBO und sein Cheftrainer Stefan Mienack trennen sich. Wahrscheinliche Nachfolgerin ist Katja Zberch.

Die Meldung des Basketball-Bundesligisten evo NBO fiel dürr aus: „Der Verein und der bisherige Cheftrainer Stefan Mienack haben ihre Zusammenarbeit mit dem gestrigen Montag in beiderseitigem Einvernehmen beendet.“

Dem vorausgegangen war ein Gespräch zwischen dem zweiten Vorsitzenden Ralf Höfels und dem Trainer, der auch den Nachwuchs-Bereich verantwortet.

Ausschlaggebend war die letzte Niederlage bei den Chemcats Chemnitz. Unglücklich zwar, doch es war die sechste in der Meisterschaft in Folge. Zumal eine gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, der für evo NBO nun bitterer Ernst wird. Dazwischen kam das Pokalaus gegen Rhein-Main in der Halle Ost, wo es zumindest symbolisch schon so aussah, als wende sich die Mannschaft von ihrem Trainer ab (Foto).

Höfels und Mienack hatten sich Montag Nachmittag getroffen und das Gespräch über die sportliche Zukunft gesucht. Das soll in harmonischer Atmosphäre abgelaufen sein, so harmonisch wie Trennungsgespräche eben sein können. Höfels hatte zuvor Kontakt zu anderen Meinungsbildern im Verein gesucht. Jugendwartin Julia Gajewski etwa sah die Trennung als nötig an, um zu versuchen, die sportliche Situation zu verbessern. Das versuchte sie gleich am Abend, wo sie mit Höfels in die Jürissen-Halle fuhr. Zum einen, um die Mannschaft zu informieren. Und zum anderen, um Katja Zberch dazu zu bewegen, wieder als Cheftrainerin zu arbeiten. Die Co von Mienack war offenbar nicht über den Schritt des Vorstandes informiert worden. Höfels und Mienack waren gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Foto: Kerstin Bögeholz

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