Sardegna lädt Kaprys zum Benefiz-Spiel

Heute findet um 16 Uhr an der Concordiastraße ein Benefizspiel für den 2014 verstorbenen Willi Joormann statt. „Er hat uns alle von der C- bis zur A-Jugend begleitet und uns in dieser Zeit sowohl sportlich als auch menschlich viel mit auf die Reise gegeben“, sagt Manolo Dente, der ebenso wie beispielsweise Damiano Schirru mit zu der damaligen Truppe gehört hat, die nun gegen den C-Ligisten SG Kaprys ihrem alten Trainer die letzte Ehre erweisen möchte.

„Der Kontakt ist in den letzten Jahren abgebrochen“, erzählt Dente. Joormanns Herz hing am Fußball, besonders aber an Sardegna. Bei den Spielen nach dem Zusammenschluss hat man ihn selten gesehen. „Dass er verstorben ist, hat uns alle geschockt und vor Augen geführt, wie schade es ist, dass der Kontakt abgebrochen ist.“ Deshalb war es für seine alten Jugendspieler eine Herzensangelegenheit, seiner Familie etwas Gutes zu tun. Alle Erlöse des Benefizspiels gehen an die Familie des verstorbenen Trainers.

„Wir hatten eine super Zeit mit ihm, das ist das Mindeste“, erklärt Dente. Zwischen 1998 bis 2004 begleitete Joormann die Jungs. „Es gab nie eine klassische Sommervorbereitung“, erinnert sich Dente lachend. Keine Waldläufe, kein Konditionsbolzen im Sommer. „Dafür war das Training dann wirklich intensiv und wir waren immer erfolgreich.“ So ziemlich jede Saison gab es Titel, nur RWO war im Kreispokal meist ein bisschen besser. Das letzte A-Jugendjahr bestritt die Mannschaft um Schirru und Dente sogar ohne Niederlage in der Bestengruppe. „Wir haben aus der Zeitung von seinem Tod erfahren und nicht lange gezögert. Danke auch noch mal an die SG Kaprys für die spontane Zusage. Er war ein fußballverrückter Typ, der taktisch richtig was auf dem Kasten hatte“, schwelgt Dente in Erinnerungen. „Ich erinnere mich noch, alle Mannschaften haben in der B-Jugend mit Libero gespielt, selbst höherklassig. Aber Willi hat bei uns die Viererkette eingeführt. Mit Erfolg wohlgemerkt“, lacht der aktuelle Concordia-Obmann. „Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt und viele Zuschauer kommen.“ Die „Sardegna Old-Stars“ wollen Joormanns Familie etwas zurückgeben, für die Zeit die er ihnen entgegengebracht hat.

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