Meister-Titel zählt nur am Rande

Marc Otten, Sebastian Schneider und Fabian Lenz waren Leistungsträger beim 9:7 im  ersten Spiel gegen Krefeld.
Marc Otten, Sebastian Schneider und Fabian Lenz waren Leistungsträger beim 9:7 im ersten Spiel gegen Krefeld.
Foto: Marc Kotschwar
Wenn man als Erstligist feststeht, zählt die Zweiliga-Meisterschaft nicht mehr besonders viel. Trotzdem spielen die Miners und die Crefeld Skating Bears die noch aus.

Oberhausen..  Der Aufstieg in die erste Liga war beiden Teams sicher. Jetzt trafen sich die Crefeld Skating Bears mit den Miners Oberhausen, um den Meister der zweiten Liga auszuspielen. Das erste Aufeinandertreffen gewannen die Oberhausener 9:7. Samstag geht es in Krefeld dann in Spiel zwei um die Entscheidung. Gespielt wird um 19 Uhr in der Horkesgath-Halle. Auch in der Woche war es turbulent bei den Miners. Wegen einiger Verbandsentscheidungen stehen die Mners plötzlich mit je einem Team in der ersten und zweiten Liga da.

Doch zunächst zum Sport: Das Spiel begann mit einem Blitztor der Miners. Nach nur 33 Sekunden sorgte Marc-Andre Otten für das 1:0. Man merkte dem Spiel allerdings schnell an, dass es kaum mehr um etwas geht. Die Gäste gingen mit einer 4:2-Führung in die erste Drittelpause. Danach starteten die Miners stärker und sorgten dafür, dass es nach nur 4:36 Minuten vier Treffer für die Krefelder hagelte. Im weiteren Verlauf passierte nicht mehr viel. Fabian Lenz zauberte ein ums andere mal den Ball ins Tor der Krefelder und kam auf fünf Treffer. Generell trug er entscheidend zum Sieg bei. Fünfmal traf er selbst, drei weitere bereitete er vor.

Jetzt geht’s am grünen Tisch weiter: Nachdem der IHC Atting sich aus der ersten Bundesliga zurückzog, musste die Arbeitstagung des Skaterhockey-Verbandes (ISHD) reagieren. Falls es einen weiteren Aufsteiger in die erste Bundesliga geben sollte, gab es hierfür laut Wettkampfordnung der ISHD zunächst keine richtige Lösung. Neben den Miners Oberhausen und den Skating Bears Crefeld, welche sich sportlich qualifiziert hatten, sollte es nun einen weiteren Aufsteiger geben.

Es war allerdings erst einmal nicht klar, wer dies sein wird. Nachdem der Verband die beiden Halbfinal-Verlierer fragte und diese den Aufstieg ablehnten, mussten die Vorsitzenden der ISHD die Verlierer des Viertelfinales fragen.

Hier stimmten die Sauerland Steel Bulls dem Aufstieg zu, zwei weitere Teams lehnten ihn hab. Das vierte Team, die Rhein-Main Patriots aus Assenheim, hatte sich ebenso gegen einen Aufstieg entscheiden.

Durch den Aufstieg des Zweitligisten Sauerland Steel Bulls wurde ein Platz in der Zweiten Liga frei. Nachdem die ISHD alle Teams der Regionalligen befragte, ob diese aufsteigen wollen, aber keiner diese Option in Kauf nahm, meldeten sich die Miners Oberhausen mit ihrer zweiten Herrenmannschaft und nehmen nun diesen Platz ein. Damit stellen die Miners in der Ersten und Zweiten Liga ein Team. Die genaue Zusammensetzung der Zweiten Liga steht allerdings noch nicht fest.

 
 

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