Langsam wird’s eng

In der Regionalliga kassierte Sterkrade-Nord die Niederlagen vier und fünf nach insgesamt fünf Spielen. Der Abstiegskampf wird ganz schwer, der Blick richtet sich auch auf die zweite Mannschaft.

Sterkrade-Nord I tut gut daran, die zweite Mannschaft stark spielen zu lassen. Denn nach fünf Niederlagen in fünf Spielen in der Regionalliga sieht es für die neuformierte Erste duster aus. Die Zweite hingegen liefert sich mit Mülheim III in der Oberliga einen heißen Kampf um die Spitze. Pikant: Auch Mülheim II steht eine Klasse höher derzeit auf einem Abstiegsrang.

Nach den Abgängen von Ramona Hacks und Christopher Skrzeba war den Schmachtendorfern klar, dass es eine schwere Spielzeit würde. Wie schwer, dürfte ihnen nach den hohen 2:6 und 1:7 Niederlagen gegen 1. BC Beuel II und in Hohenlimburg klar geworden sein. Denn gerade in der Heimpartie gegen Beuel hatte sich die junge Truppe um den einzigen Routinier Dave Eberhard einiges ausgerechnet. Doch bereits nach den Doppeln waren die Gastgeber im Hintertreffen, nur Mirco Achzenick/Julian Lohau (HD 2) waren erfolgreich. Steffen Becker, nach langer Verletzungspause erstmals wieder dabei, ist noch von seiner Bestform entfernt. Dies wurde im Herrendoppel 1 mit Eberhard und im Einzel mehr als deutlich. Achzenick verlor an 2 fast ebenso klar, lediglich Lohau punktete. Das sollte es gewesen sein, Jennifer Karnott/Lea-Lyn Stremlau (DD), Stremlau im Dameneinzel als auch Eberhard/Karnott (GD) unterlagen klar, wenn auch letztere in drei Sätzen.

In Hohenlimburg zumindest präsentierte sich Becker schon deutlich besser als am Vorabend. Im Doppel mit Eberhard unterlag er zwar , doch im Einzel leistete er große Gegenwehr und verlor nur knapp im dritten Satz. Den einzigen Zähler markierte diesmal das Damendoppel Karnott/Stremlau.

Eberhard zu Samstag, als er für sein Team einen Zähler auf der Rechnung hatte: „Das hat leider nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Die offenen Spiele sind gegen uns gelaufen.“

Nach den fünf Niederlagen hat Eberhard natürlich nicht nur seine Liga, sondern auch die darunter im Blick: „Wir sollten gegen Bottrop und Mülheim unbedingt punkten. Dazu glaube ich, dass Mülheim II selbst noch Zähler sammeln wird, die sind eigentlich zu stark für da unten. Also dürfte die Dritte von denen nicht aufsteigen und wir müssen gucken, dass wir mit unserer Zweiten dann gut im Rennen sind.“

Das nennt man dann wohl mit Netz und doppeltem Boden. Gleichwohl wird die erste Mannschaft alles daran setzen, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der Regionalliga zu schaffen.

 
 

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