HSG setzt auf Szargiej und den Stamm

Der Abstieg aus der Verbandsliga war ein Tiefschlag, der schmerzte. Oder besser: Er schmerzt noch immer. Aber es nützt nichts, das Wundenlecken sollte allmählich abgeschlossen sein. Die Planungen für die kommende Saison laufen bei den Handballern der HSG RW O TV. Trainer Krzystof Szargiej bleibt nach einem kleinen Moment des Zögerns ebenso an Bord wie der Großteil der Mannschaft.

„Der Etat ist gesichert. Es geht weiter“, klopfte der 1. Vorsitzende Eugen Dempewolff zusammen mit Jürgen Sobel und Peter Birkhäuser die finanziellen Rahmenbedingen kürzlich erfolgreich ab. Was einen direkten und wünschenswerten Wiederaufstieg angeht, so halten sich die HSG-Verantwortlichen zurück. „Den kann man nicht erzwingen. Unser Ziel ist es aber, vorne unter den ersten vier Mannschaften mitzumischen“, gibt Christian Hoffmeister die offizielle Zielsetzung aus.

Der sportliche Leiter der Rot-Weißen wird nicht nur ein Trainergespann mit Detlef Sehr bilden und die eigene, ebenfalls abgestiegene Bezirksliga-Reserve betreuen, sondern künftig auch Szargiej als Co-Trainer zur Seite stehen.

Bis auf Marian Kurtz und Tobias Hermann (beide Ziel unbekannt) gibt es keine Abgänge zu verzeichnen. Vom Bezirksligisten SV Schermbeck stoßen Moritz Schmäing (Linksaußen) und Philipp Scharf (Kreisläufer) dazu. Ein Linkshänder steht noch auf der Agenda. Hoffmeister: „Das wird schwierig. Aber vielleicht fällt ja noch irgendwer vom Baum.“ Aus der „Zweiten“ rücken Bastian Kempmann und Tobi Terhorst hoch.

Szargiej, der in der vergangenen Spielzeit immer wieder betonte, dass die jungen Spieler Zeit benötigen, hat nun die Möglichkeit, seine Schützlinge auf die nächste Entwicklungsstufe zu hieven.

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