HSG RW O TV in Grefrath viel zu harmlos

Christin Opladen (Mitte) war nach längerer Verletzungspause wieder dabei.
Christin Opladen (Mitte) war nach längerer Verletzungspause wieder dabei.
Foto: Fabian Strauch
Verbandsligist HSG verpasste es, nach zuletzt guten Leistungen eine kleine Serie zu starten. Die Oberhausener ließen vieles vermissen.

Verbandsliga Herren

TS Grefrath -
HSG RW O TV 29:26 (17:15)

Das war wenig bis gar nichts! Die Rot-Weißen liefen von Beginn an der Musik hinterher und bauten ihren bis dato erst einmal siegreichen Gegner mit einer Vielzahl an individuellen Fehlern stetig auf. Die Gäste ließen in der Defensive jegliche Aggressivität vermissen. Dazu passte es dann, dass vorne vielversprechende Möglichkeiten fahrlässig liegen gelassen wurden.

Gut zehn Minuten vor dem Ende lagen die Oberhausener weiter mit zwei Toren im Hintertreffen. Zwei Fehlversuche und zwei leichtfertig hergeschenkte Bälle hintereinander verhinderten das Einleiten der Wende. „Mir ist es unerklärlich, was die Jungs da an Fehler produzieren. Einige sollten sich tatsächlich mal hinterfragen, ob das für diese Liga reicht“, war Trainer Krzysztof Szargiej anschließend völlig desillusioniert.

HSG: Lagerpusch, Peltz; Janduda, P. Kerger (12/7), Lohmann, Helge Tervoort, Henning Tervoort (2), Schmäing (1), Scharf (1), Schindler, Forcakovic (4), Shawesh (3), Schmitz (3).

Verbandsliga Damen

TV Biefang -
TV Issum 26:15 (10:7)

Die TVB-Damen landeten gegen den Zehnten einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Die Mannschaft von Coach Sebastian Köster legte den Grundstein dafür in der eigenen Deckung. Dahinter bot Torhüterin Caroline Happe eine starke Vorstellung. Zwar ließen die Gastgeberinnen nach dem klaren 7:1 (15.) ein wenig den Schlendrian einkehren.

Doch dafür trumpften die Biefangerinnen direkt nach dem Wiederanpfiff mit ihrer wohl stärksten Viertelstunde in der laufenden Saison auf. In der Abwehr wurde wieder konzentriert und kompromisslos zugepackt. Auf die dortigen Ballgewinne folgten eine Reihe konsequent abgeschlossener Tempogegenstöße. Spätestens mit dem 23:11 war auch die letzte Gegenwehr Issums gebrochen. „Das war über weite Strecken sehr überzeugend“, strahlte ein gut gelaunter Köster.

TVB: Happe, Groß; Kaulfuß, Schlinkert (1), L. Döller (6), Opladen (3), Jugovac (3), L. Schröder, Willms (6), Ch. Heieck (1), Ahlendorf, J. Benninghoff (4), Görgens.

Landesliga Herren

TV Biefang -
TSV Bocholt 25:32 (11:16)

Für die Bifis begann die Partie zunächst vielversprechend. Die Schützlinge von Übungsleiter Benno Schupe führten schnell mit 3:1, bekamen dann aber kein Bein mehr auf den Boden der Biefang-Halle. „Das war alles zu lethargisch und viel zu passiv“, wurmte Schupe das körperlose Spiel. Auch die Chancenverwertung ließ arg zu wünschen übrig.

Die TVB-Herren vergaben allein im ersten Durchgang fünf „freie“. Da nach dem Seitenwechsel die erhoffte Steigerung bei den Gastgebern ausblieb, musste Bocholt nicht mehr großartig schwitzen und fuhr so die beiden Zähler relativ locker ein. Schupe mahnend: „Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass wir nichts geschenkt bekommen.“

TVB: Hollenberg, Klima; T. Schultz (4), Y. Schröder (1), D. Benninghoff (1), Hausmann (2), Neumann (2), B. Schwinning (3), I. Regolin (9), Bouveret, Kazubek, Rosenke (3), K. Leprich, B. Hammen.

Landesliga Damen

TV Biefang II -
HSG Alpen/Rheinberg 23:25 (9:12)

Gestern erwischte es die TVB-Reserve erstmals. Das Team von Linienchef Kai Leprich fand vom Anpfiff weg überhaupt nicht in Spiel und lag rasch mit 0:3 hinten. Die offensive Deckungsvariante funktionierte bei den Gastgeberinnen nicht wie erhofft. Zwar blieben die TVB-Damen in den zweiten 30 Minuten auf Tuchfühlung.

Aber dumme Fehler im Aufbau machten den möglichen Ausgleich oder sogar mehr zunichte. „Leidenschaft und Einstellung passten heute nicht“, resümierte Leprich. Die beiden Torhüterinnen Alina Plaga und Lara Aalbers blieben von der Kritik ausgenommen.

TVB: Aalbers, Plaga; Kottkamp (1), Dworaczyk (5), A. Rosenke (4), S. Schmidt (7), Ihlo (3), Remmele, Schuster (1), S. Hammen (1), J. Döller, Kunz, L. Pauly (1).

Tbd. Osterfeld -
HSG Phönix/Werden 18:25 (7:10)

Die Osterfelderinnen legten los wie die Feuerwehr und präsentierten sich zunächst nicht wie ein Abstiegskandidat. Die Mannschaft von Coach Maik Weingärtner ließ erst nach einer Viertelstunde das zweite Gegentor zu und führte da mit 5:2. „Warum wir dann nicht am Zug bleiben, erschließt sich mir nicht“, verstand Abteilungsleiter und Co-Trainer Volker Latza den nachfolgenden Leistungsabfall nicht.

Die Gäste aus Essen zogen das Tempo an. Dem waren die Tbd.-Damen neben ihren mentalen Schwierigkeiten offenbar nicht gewachsen. Der Anschluss zum 13:14 Mitte der zweiten Hälfte machte nur kurz Mut. Denn vorne vergaben die Gastgeberinnen einfach zu viele Chancen.

Tbd.: Laacks; T. Latza (7), Nicklich (2), Junkers (3), Beck (3), Neff (3), Arndt, Bongers, Höfken.

 

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