Bei den Masters vorne mit dabei

Karin Stella bei der Masters Weltmeisterschaft
Karin Stella bei der Masters Weltmeisterschaft
Foto: privat
Oberhausener Trio überzeugt bei Weltmeisterschaft in Montreal. Masters finden in dieser Form das letzte Mal als eigenständiger Wettbewerb statt. Schon in der nächsten Ausgabe in Kazan (Russland) soll es eine deutlich breitere Teilnehmerzahl geben.

Vom 27. Juli bis zum 10. August fanden im kanadischen Montreal die 15. FINA Weltmeisterschaften der Masters statt. Exakt 20 Jahre nachdem Montreal schon einmal Gastgeber dieses größten Events für den Mastersschwimmsportler war.

Der ein oder andere hatte eine Träne im Knopfloch. Denn es war das letzte Mal, dass die Masters ihre Weltmeisterschaften quasi unter sich abhalten durften. Denn ungeachtet der hohen Teilnehmerzahlen wird der momentan noch vergleichsweise familiäre Charakter im nächsten Jahr Geschichte sein, wenn die Wettbewerbe der Mastersathleten zwischen 25 und 90 Jahren und älter der FINA Weltmeisterschaft der sogenannten Elite angeschlossen werden. In Kazan wird dies erstmals der Fall sein.

Im Parc Jean-Drapeau Aquatic Komplex derweil, auf der Sankt-Helena-Insel im St.-Lorenz-Strom gelegen, trafen sich mehr als 6000 Schwimmer aus 101 Nationen und weitere 1370 Freiwasserschwimmer ermittelten auf der Regattabahn auf der Notre-Dame-Insel ihre Meister. Dazu kamen noch 950 Wasserballspieler, 487 Synchronschwimmer und 230 Wasserspringer. Und weil den Kanadiern für so viele begeisterte Aktive die beiden dortigen 50 Meterwettkampfbecken nicht reichten, stellten sie kurzerhand einen zusätzliches Becken auf: 50 m lang, 20 m breit und zwei Meter tief.

Karin Stella, Klaus Stella und Dirk Grenz stellten sich für die SG Oberhausen und die DJK Delphin Osterfeld mit Erfolg der internationalen Konkurrenz und bestätigten in den beiden 50 Meterpools ihre Leistungen bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften. In ihren Altersklassen wurde Karin Stella zweitbeste Deutsche und Klaus Stella drittbester Deutscher über die 200 m Rücken Distanz (beide Delphin Osterfeld). Dirk Grenz trat außer im Wettkampfbecken auch auf der Regattabahn der Olympischen Spiele von 1976 zum Schwimmen über drei Kilometer in freiem Gewässer – Ergebnis: viertbester Deutscher Teilnehmer.