VfB Speldorf qualifiziert sich für den Niederrheinpokal

Janis Timm (r.) hätte die Partie schon frühzeitig entscheiden können. So musste der VfB Speldorf bis zum Schluss zittern.
Janis Timm (r.) hätte die Partie schon frühzeitig entscheiden können. So musste der VfB Speldorf bis zum Schluss zittern.
Foto: Michael Dahlke
Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzt sich der VfB Speldorf beim Duisburger SV mit 3:1 durch und zieht in den Niederrheinpokal ein.

Auch im zweiten Versuch hat es der VfB Speldorf geschafft, und sich für den Niederrheinpokal qualifiziert. Nach dem 3:1 Erfolg über Union 09 Mülheim hatten die Speldorfer das Ticket eigentlich schon in der Tasche, ehe der MSV Duisburg aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist, und so den begehrten Platz übernahm. Ein Entscheidungsspiel musste her, und das entschied der VfB am Dienstagabend beim Duisburger SV mit 3:1 (1:1) für sich.

Dabei ging es gar nicht gut los für die Gäste aus Mülheim. Es waren noch nicht alle Zuschauer auf der Anlage – eine Bombenentschärfung in der Nähe der Spielstätte sorgte für eine erschwerte Anreise – da hatten die Hausherren bereits das 1:0 erzielt. Emre Camdali spielte über die rechte Seite einen Steilpass auf Ryusei Ukita, der ins lange Eck verwandelte (7.). Der VfB brauchte einige Zeit, um sich von dem Rückschlag gegen den Ligarivalen zu erholen. Die erste Chance hatte Michael Andres nach Vorarbeit von Sebastian Freyni – er schoss am Tor vorbei. (22.).

Speldorf kam jetzt besser ins Spiel und hatte nach 39 Minuten die Chance zum Ausgleich. Einen Eckball von Christian Mikolajczak köpfte Alassane Ouédraogo auf das Gehäuse der Hausherren, der Innenpfosten verhinderte den Treffer. Drei Minuten später war es dann aber soweit. Ibrahim Bayraktar flankte scharf in den Strafraum der Duisburger, Michael Andres sprintete zum Ball und drückte die Kugel über die Linie.

Mikolajczak und Freyni treffen

Mit dem Remis ging es dann auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel reagierte Speldorfs Trainer Oliver Röder und ließ Christian Mikolajczak fortan als Linksverteidiger spielen, André Panz rückte dafür ins Mittelfeld. Trotz seiner nun defensiveren Position war es Mikolajczak, der Speldorf in der 50. Minute in Führung schoss. Mehrfach konnten die Duisburger abwehren, dann nahm sich Mikolajczak aus 18 Metern ein Herz, hielt drauf und sein abgefälschter Schuss schlug zum 2:1 ein. Schon acht Minuten später hätte Janis Timm den Sack zumachen können, scheiterte aber am Duisburger Schlussmann Muhammed Sadiklar.

So blieb es ein Spiel, dass auf Messers Schneide stand, und in dem die Duisburger erwartungsgemäß noch einmal alles versuchten, um doch noch in die Verlängerung zu kommen. Nennenswerte Chancen konnten sie sich aber nicht herausspielen. Die letzten Zweifel am Sieg der Speldorfer beseitigte Sebastian Freyni, der nach einem Konter in der Schlussminute zum 3:1 vollendete.

VfB-Coach Oliver Röder zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Wir haben sehr konzentriert gespielt und es war die richtige Entscheidung, mit der Bestbesetzung anzutreten.“ Mit dem Erfolg im Rücken geht es jetzt ins Ligafinale am kommenden Sonntag.

 
 

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